Keine Sperrung des Mainkais für Autos
Antrag
- Der Magistrat wird aufgefordert, den Mainkai nicht für den motorisierten Individualverkehr zu sperren.
- Eine Sperrung des Mainkais für den motorisierten Verkehr im Rahmen traditioneller Großveranstaltungen oder Sportevents (z. B. Museumsuferfest, Ironman) bleibt zulässig, sofern sie sich auf die jeweils notwendige Zeit der Veranstaltung und eines zügigen Auf- und Abbaus beschränkt. Eine unbefristete oder verlängerte Sperrung zwischen Veranstaltungen ist ausdrücklich auszuschließen.
- Der Magistrat wird aufgefordert, ein integratives und stadtverträgliches Nutzungskonzept für den Mainkai zu entwickeln, das folgende Punkte umfasst: · verkehrliche Durchlässigkeit für den Kfz-Verkehr · attraktive Aufenthaltsbereiche für Fußgänger · gestalterische Aufwertung, ohne den Mainkai dauerhaft zu sperren
Begründung
Die Sperrung des Mainkais hat bereits in der Vergangenheit zu erheblichen Verlagerungseffekten in die Wohngebiete in Sachsenhausen und in die Innenstadt geführt. Gerade in Sachsenhausen ist die Verkehrsmenge allgemein und der Schwerlastverkehr insbesondere stark angestiegen. Ohne begleitende Maßnahmen, für die es bisher noch keine überzeugenden, wirksamen Vorschläge gibt, entsteht dort eine zusätzliche und unerträgliche Belastung für Anwohnende und Gewerbetreibende. Es ist keine faire und die Bevölkerung verbindende Vorgehensweise, eine Straße zu Lasten anderer Straßen und der dort lebenden Menschen zu sperren und umzugestalten. Wie die von der CDU-Fraktion vorgeschlagene Planung "Platz am Fahrtor" zeigt, ist eine Aufwertung des Mainkais hin zu mehr Aufenthaltsqualität überzeugend möglich, ohne die Straße für den Autoverkehr zu sperren.
Beratungsverlauf 5 Sitzungen
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