Umsetzungsagenda für das Frankfurter Logistikkonzept
Antrag
- Entwicklung eines Flächenmanagements für Mikrodepots und Paketstationen im Stadtgebiet einschließlich einer rechtlichen Klärung zur Nutzung bestehender Infrastrukturen (z. B. Parkhäuser, Erdgeschosse, öffentliche Flächen).
- Identifikation und Umsetzung konkreter Pilotprojekte an realen Standorten - keine reinen Machbarkeitsstudien, sondern Modellprojekte mit messbaren Ergebnissen.
- Ausbau und Stärkung der städtischen Koordinierungsstelle für urbane Logistik, um die ressortübergreifende Steuerung und Umsetzung zu gewährleisten.
- Digitalisierung von Ladezonen, inklusive intelligenter Regelung von Lieferzeiten im öffentlichen Raum (z. B. durch digitale Lieferzeitfenster oder Buchungssysteme).
- Entwicklung und Umsetzung einer Kommunikationsstrategie, die sowohl die Bevölkerung als auch die lokale Wirtschaft in den Wandel der urbanen Logistik aktiv einbindet.
Begründung
Das Logistikkonzept der Stadt Frankfurt stellt eine wichtige Grundlage für die nachhaltige Weiterentwicklung der urbanen Logistik dar. Damit es nicht bei einem Strategiepapier bleibt, sondern konkrete Wirkung im Stadtbild entfaltet, ist eine zeitnahe Umsetzung erforderlich. Dazu braucht es verbindliche Maßnahmen, Zuständigkeiten und Finanzierungspfade. Nur mit einer konkreten Umsetzungsagenda gelingt der notwendige Übergang von der Theorie zur Praxis und wird die Chance genutzt, städtische Logistik nachhaltiger, effizienter und stadtverträglicher zu gestalten.
Beratungsverlauf 7 Sitzungen
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