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Richtlinie Öffentlichkeitsbeteiligung der Stadt Frankfurt am Main

Vorlagentyp: NR BFF

Antrag

1.) Der Magistratsvortrag M 62 vom 28.03.2025 "Richtlinie Öffentlichkeitsbeteiligung der Stadt Frankfurt am Main" wird abgelehnt. 2.) Der Magistrat wird beauftragt, die in der Magistratsvorlage M 62 vom 28.03.2025 dargelegte Richtlinie zur Öffentlichkeitsbeteiligung der Stadt Frankfurt am Main zu überarbeiten. Dabei sind folgende Prämissen zu beachten: a) die Frankfurter Unternehmen bzw. die Wirtschaft als Gesamtheit sowie die sie vertretenden Kammern und Verbände sind in der Richtlinie als Teil der städtischen Öffentlichkeit explizit zu benennen b) der unter Punkt 3.5 der Richtlinie vorgesehene Beirat für Öffentlichkeitsbeteiligung ist um die Vertreter der Frankfurter Unternehmerschaft, beispielsweise aus den Kammern und Gewerbevereinen, zu erweitern c) die unternehmerische Vertretung im Beirat für Öffentlichkeitsbeteiligung ist gezielt auszuwählen und nicht im Losverfahren vorzunehmen d) eine frühzeitige Information von Gewerbevereinen, Kammern und Verbänden sowie den jeweils betroffenen Gewerbebetrieben vor Ort über den Beteiligungsprozess und deren Einbeziehung ist sicherzustellen.

Begründung

Die vom Magistrat mit seiner Vorlage M 62 vom 28.03.2025 der Stadtverordnetenversammlung vorgetragene "Richtlinie Öffentlichkeitsbeteiligung der Stadt Frankfurt am Main" lässt eine große und die Stadtgesellschaft mitprägende Gruppe, nämlich die Wirtschaft als Gesamtheit, völlig außer Acht. Dieses Defizit ist vor Verabschiedung der entsprechenden Richtlinie durch den Magistrat zu beseitigen, da andernfalls die von ihm angestrebte "ausgewogene Informationslage" nicht erreicht werden kann. Dies begründet sich insbesondere dadurch, dass sich die Sichtweise von Unternehmen auf Vorhaben nicht selten von der Sichtweise zivilgesellschaftlicher Organisationen unterscheidet. Darauf haben sowohl die Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main als auch die Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main in Schreiben an die Mitglieder des Magistrats sowie der Stadtverordnetenversammlung zu Recht hingewiesen. Daher ist auch der vorgesehene Beirat für Öffentlichkeitsarbeit um Vertreter der Frankfurter Unternehmerschaft, etwa aus den Kammern und Gewerbevereinen, zu erweitern. Nur so kann das ganzheitliche Bild entstehen, auf dessen Grundlage die Stadt zukünftig ihre Vorhaben planen und durchführen möchte.

Beratungsverlauf 2 Sitzungen

Sitzung 38
Ältestenausschusses
TO I, TOP 5
Angenommen
1. a) Es dient zur Kenntnis, dass der Ältestenausschuss mit der Mehrheit von zwei Dritteln seiner Mitglieder die Aufnahme der Vorlage NR 1224 auf die Tagesordnung I der 40. Plenarsitzung beschlossen hat. b) Die Vorlage NR 1224 wird im Rahmen der Vorlage NR 1239 abgelehnt. 2. a) Es dient zur Kenntnis, dass der Ältestenausschuss mit der Mehrheit von zwei Dritteln seiner Mitglieder die Aufnahme der Vorlage NR 1238 auf die Tagesordnung I der 40. Plenarsitzung beschlossen hat. b) Die Vorlage NR 1238 wird im Rahmen der Vorlage NR 1239 abgelehnt. 3. a) Es dient zur Kenntnis, dass der Ältestenausschuss mit der Mehrheit von zwei Dritteln seiner Mitglieder die Aufnahme der Vorlage NR 1239 auf die Tagesordnung I der 40. Plenarsitzung beschlossen hat. b) Der Vorlage NR 1239 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 4. a) Es dient zur Kenntnis, dass der Ältestenausschuss mit der Mehrheit von zwei Dritteln seiner Mitglieder die Aufnahme der Vorlage NR 1240 auf die Tagesordnung I der 40. Plenarsitzung beschlossen hat. b) Die Vorlage NR 1240 wird abgelehnt. 5. a) Es dient zur Kenntnis, dass der Ältestenausschuss mit der Mehrheit von zwei Dritteln seiner Mitglieder die Aufnahme der Vorlage NR 1241 auf die Tagesordnung I der 40. Plenarsitzung beschlossen hat. b) Die Vorlage NR 1241 wird abgelehnt.
Zustimmung:
Grüne CDU SPD Linke FDP VOLT ÖkoLinX-ELF FRAKTION BFF-BIG AFD
Sitzung 40
Stadtverordnetenversammlung
TO I, TOP 11
Angenommen
1. a) Es dient zur Kenntnis, dass der Ältestenausschuss mit der Mehrheit von zwei Dritteln seiner Mitglieder die Aufnahme der Vorlagen NR 1224 und NR 1238 bis NR 1241 auf die Tagesordnung I der 40. Plenarsitzung beschlossen hat. b) Die Vorlage NR 1224 wird abgelehnt. zu a) GRÜNE, CDU, SPD, Linke, FDP, Volt, ÖkoLinX-ELF und FRAKTION gegen BFF-BIG und AfD (= Ablehnung der Dringlichkeit) zu b) Namentliche Abstimmung zur Vorlage NR 1224 auf Antrag von ÖkoLinX-ELF, FRAKTION und Stadtv. Müller: Stadtverordneter Agatay Ja* Stadtverordnete Akmadza Nein*** Stadtverordneter Amann Nein** Stadtverordnete Arslaner Ja* Stadtverordneter Bäppler-Wolf fehlt Stadtverordneter Baier Nein** Stadtverordneter Bakakis Nein** Stadtverordnete Baumann Ja* Stadtverordneter Becker Nein*** Stadtverordneter Brenner Ja* Stadtverordneter Brillante Ja Stadtverordnete Busch Nein** Stadtverordnete Christann Ja Stadtverordneter Csapo Nein Stadtverordnete Dalhoff Ja Stadtverordnete David Nein*** Stadtverordneter Denkwitz Ja* Stadtverordnete Ditfurth Ja Stadtverordneter Dr. Dürbeck Nein*** Stadtverordnete Düwel Ja* Stadtverordnete Eberz Ja* Stadtverordneter Edelmann Nein** Stadtverordnete Dr. Fabricius fehlt Stadtverordnete Fischer Nein*** Stadtverordneter Förster Ja Stadtverordnete Dr. von Franque Ja* Stadtverordnete Friedrich Nein*** Stadtverordneter Fuchs Nein Stadtverordneter Gannoukh Nein** Stadtverordnete Gebhardt Nein** Stadtverordneter Görres Ja Stadtverordnete Grote fehlt Stadtverordnete Hahn fehlt Stadtverordneter Hauenschild Nein** Stadtverordneter Homeyer fehlt Stadtverordneter Huber Nein** Stadtverordnete Kauder Ja* Stadtverordneter Klingelhöfer Nein** Stadtverordneter Klinger Nein Stadtverordnete Dr. Knacker Nein** Stadtverordneter Dr. Kochsiek fehlt Stadtverordneter Dr. Kößler Nein*** Stadtverordnete Korenke Nein*** Stadtverordnete Krzelj Ja* Stadtverordnete Dr. Kube Ja* Stadtverordneter Kumar fehlt Stadtverordnete Kunze Nein** Stadtverordneter Lange Nein*** Stadtverordneter Dr. Langner Nein** Stadtverordneter Lauterwald Ja* Stadtverordnete Leineweber fehlt Stadtverordnete Luxen Ja* Stadtverordnete Mahn Ja Stadtverordneter Medoff fehlt Stadtverordnete Dr. Mehler-Würzbach Ja Stadtverordnete Meister Nein*** Stadtverordnete Meyer Nein** Stadtverordnete Momsen Enthaltung Stadtverordneter Müller Ja Stadtverordneter Nagel Nein*** Stadtverordneter Papke Nein** Stadtverordnete Pauli fehlt Stadtverordneter Paulsen Nein** Stadtverordneter Pfeiffer Nein Stadtverordneter Podstatny Nein** Stadtverordneter Pürsün Nein** Stadtverordnete Riedel Nein** Stadtverordnete Ringer Nein*** Stadtverordneter Ritter Nein** Stadtverordnete Dr. Rosenbaum Ja* Stadtverordnete Roshan Moniri Ja* Stadtverordneter Schäfer Nein*** Stadtverordneter Schlimme Ja* Stadtverordnete Schneider Nein Stadtverordnete Schnitzler Nein** Stadtverordneter Dr. Schulz Nein Stadtverordnete Schulz-Nurtsch Nein** Stadtverordneter Schwander Nein*** Stadtverordneter Schwichtenberg Nein Stadtverordnete Serke Nein*** Stadtverordneter Shehata Ja* Stadtverordneter Sitki Ja* Stadtverordnete Steinhardt Nein*** Stadtverordnete Telyakar Ja* Stadtverordneter Thoma Nein Stadtverordneter Tschierschke fehlt Stadtverordneter Wehnemann fehlt Stadtverordneter Witsch Nein** Stadtverordnete Wollkopf Nein** Stadtverordneter Yildiz Nein Stadtverordneter Yilmaz Ja* Stadtverordneter Zengin Nein*** Stadtverordneter Zieran Ja * = Annahme im Rahmen der Vorlage NR 1239 ** = Ablehnung im Rahmen der Vorlage NR 1239 *** = Ablehnung im Rahmen der Vorlage NR 1238 2. Die Vorlage NR 1238 wird im Rahmen der Vorlage NR 1239 abgelehnt. 3. Der Vorlage NR 1239 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 4. Die Vorlage NR 1240 wird abgelehnt. 5. a) Die Vorlage NR 1241 wird abgelehnt. b) Die Wortmeldungen der Stadtverordneten Ditfurth, Pauli, Ritter, Bakakis, Yildiz, Huber, Schwander, Shehata und Fuchs dienen zur Kenntnis. c) Die Wortmeldungen der Stadtverordneten Dr. Kößler, Pfeiffer, Christann und Ditfurth zur Geschäftsordnung dienen zur Kenntnis.
Zustimmung:
Grüne SPD FDP VOLT CDU Linke FRAKTION ÖkoLinX-ELF
Ablehnung:
BFF-BIG AFD Gartenpartei

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