Skip to main content Skip to navigation Skip to footer

Solidarität mit den Beschäftigten im Öffentlichen Dienst

Vorlagentyp: NR CDU

Antrag

  1. Die Stadtverordnetenversammlung hält einen leistungsfähigen und auskömmlich finanzierten Öffentlichen Dienst für eine wesentliche und unerlässliche Grundlage für ein soziales und demokratisches Gemeinwesen.
  2. Die Stadt kann und will sich nicht leisten, dass die Beschäftigten und Azubis Reallohnverluste hinnehmen sollen bzw. erforderliches Fachpersonal gar nicht erst bereit ist, für die Stadt Frankfurt zu arbeiten.
  3. Die Stadt Frankfurt erklärt sich mit ihren Beschäftigten solidarisch und unterstützt die tariflichen Forderungen der Gewerkschaft ver.di. Eine Einkommenserhöhung, mehr Zeitsouveränität und die unbefristete Übernahme von Azubis sind essentiell für die Beschäftigten und somit auch für die Bürger:innen der Stadt.
  4. Die Stadtverordnetenversammlung beauftragt den Kämmerer und Personaldezernenten - zugleich Präsident der hessischen VKA - entsprechend positiv auf die Forderungen der Gewerkschaft zu reagieren und damit der Verantwortung für die eigenen städtischen Beschäftigten und die Organisation der Kommunalen Daseinsvorsorge gerecht zu werden.

Begründung

Die Tarifverhandlungen im Öffentlichen Dienst sind ins Stocken geraten. Es ist nicht erkennbar, dass die Arbeitgeberseite ein Angebot vorlegt, welches die wirtschaftliche und soziale Situation der abhängig Beschäftigten verbessert, obwohl dies das Grundgesetz in Art. 9 Abs. 3 vorsieht. Die Stadt Frankfurt kann es sich nicht länger leisten, dass Personal abwandert oder wegen der schon seit langem bestehenden zu dünnen Personaldecke erkrankt und ebenfalls fehlt. Bei der derzeitigen Situation, v. a. auf Grund fehlenden bezahlbaren Wohnraums und weiterer gestiegener Lebenshaltungskosten, ist eine Abmilderung durch tarifliche Erhöhungen unerlässlich. Dies liegt auch im Interesse und in der Verantwortung der Stadt.

Beratungsverlauf 3 Sitzungen

Sitzung 37
Haupt- und Finanzausschusses
TO I, TOP 26
Angenommen
1. Der Vorlage M 50 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 2. a) Die Ziffern 1. bis 3. der Vorlage NR 1178 werden abgelehnt. b) Der Ziffer 4. der Vorlage NR 1178 wird mit der Maßgabe zugestimmt, dass der Bericht im Rahmen der Berichte zur Wohnraumversorgung erfolgt.
Zustimmung:
Grüne SPD FDP VOLT FRAKTION
Ablehnung:
CDU ÖkoLinX-ELF Linke BFF-BIG
Enthaltung:
AFD
Sitzung 37
Ältestenausschusses
TO I, TOP 5
Angenommen
1. Der Vorlage M 50 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 2. a) Die Ziffern 1. bis 3. der Vorlage NR 1178 werden abgelehnt. b) Der Ziffer 4. der Vorlage NR 1178 wird mit der Maßgabe zugestimmt, dass der Bericht im Rahmen der Berichte zur Wohnraumversorgung erfolgt.
Zustimmung:
Grüne SPD FDP VOLT FRAKTION Linke ÖkoLinX-ELF
Ablehnung:
CDU BFF-BIG
Enthaltung:
AFD
Sitzung 39
Stadtverordnetenversammlung
TO I, TOP 10
Angenommen
1. Der Vorlage M 50 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 2. a) Die Ziffern 1. bis 3. der Vorlage NR 1178 werden abgelehnt. b) Der Ziffer 4. der Vorlage NR 1178 wird mit der Maßgabe zugestimmt, dass der Bericht im Rahmen der Berichte zur Wohnraumversorgung erfolgt.
Zustimmung:
Grüne SPD FDP VOLT FRAKTION Linke ÖkoLinX-ELF
Ablehnung:
CDU BFF-BIG Gartenpartei
Enthaltung:
AFD

Reden im Parlament

Reden werden geladen...

Verknüpfte Vorlagen