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Stiftstraße 32: Leerstand zügig beenden, Wohnnutzung ermöglichen

Vorlagentyp: NR LINKE

Antrag

  1. Die Vorlage NR 1055/2024 wird abgelehnt.
  2. Die leerstehenden Wohnungen in der Stiftstraße 32, die sich im Besitz der Stadt Frankfurt befinden, werden umgehend saniert und wie bereits vor 2,5 Jahren laut Beschlussausfertigung § 1531 vom 31.03.2022 durch die Stadtverordnetenversammlung beschlossen schnellstmöglich für Menschen zur Verfügung gestellt, die dringend bezahlbaren Wohnraum benötigen.
  3. Die Vergabe der Liegenschaft an private Investor*innen ist ausgeschlossen.

Begründung

Auf Druck der Linken konnte glücklicherweise verhindert werden, dass das Grundstück Stiftstraße 32 an den privaten Investor Lyson Group vergeben wurde, der dort einen teuren Neubau plante (NR 233/2022). Der Magistrat beschloss daraufhin, die Räume zügig zu sanieren und eine Zwischennutzung für Geflüchtete zu ermöglichen. Anschließend sollte ein Konzeptvergabeverfahren auf den Weg gebracht werden. Passiert ist aber seit zweieinhalb Jahren nichts: Noch immer wurde keine einzige geflüchtete Person dort untergebracht (F 2018/2023, FAZ vom 22.10.2024). Stattdessen verfällt das Gebäude zunehmend ohne sinnvolle Nutzung - ein Umstand, der angesichts der massiven Wohnungsnot in Frankfurt skandalös ist. Die Stadt Frankfurt besitzt viele eigene Wohnungen, die sie leer stehen und verfallen lässt. Nach Auskunft des Magistrats stehen etwa 95 Wohnungen im Eigentum der Stadt Frankfurt leer (F 619/2022). Dazu gehören auch die Wohnungen in der Stiftstraße 32. Viele der Wohnungen weisen einen enormen Instandhaltungsstau auf, der aber bewusst nicht angegangen wird. Diese Untätigkeit ist unverantwortlich, da in Frankfurt tausende wohnungslose und geflüchtete Menschen unter unwürdigen Bedingungen in Notunterkünften oder gar auf der Straße leben müssen. Gleichzeitig warten über 9.000 Haushalte dringend auf Sozialwohnungen, die in Frankfurt Mangelware sind. Die Stadt ist gefordert, endlich den enormen Bedarf an Wohnraum zu decken. Dazu muss der Instandhaltungsstau der leerstehenden Wohnungen zügig beseitigt und die Wohnungen für Menschen in Not, z.B. Sozialwohnungsberechtigte, Wohnungslose oder Geflüchtete, bewohnbar gemacht werden. Der Leerstand öffentlicher Wohnungen ist angesichts der Krise auf dem Wohnungsmarkt und der anhaltend hohen Wohnungslosigkeit nicht hinnehmbar. Die Stadt Frankfurt muss den Leerstand endlich beenden und ihrer sozialen Verantwortung nachkommen, die leerstehenden Wohnungen in der Stiftstraße 32 einer sinnvollen Nutzung zuzuführen.

Beratungsverlauf 4 Sitzungen

Sitzung 31
Ausschusses für Planen, Wohnen und Städtebau
TO I, TOP 11
Abgelehnt
1. a) Die Ziffer 1. der Vorlage NR 1055 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen. b) Die Ziffer 2. der Vorlage NR 1055 wird abgelehnt. 2. Die Vorlage NR 1065 wird abgelehnt.
Zustimmung:
SPD FDP VOLT FRAKTION
Ablehnung:
CDU AFD BFF-BIG Linke ÖkoLinX-ELF Grüne Gartenpartei
Sitzung 34
OBR 1
TO I, TOP 54
Angenommen
1. Die Vorlage NR 1055 dient zur Kenntnis. 2. Die Vorlage NR 1065 wird zurückgewiesen.
Zustimmung:
Grüne CDU
Ablehnung:
SPD FDP Linke ÖkoLinX-ARL
Sitzung 34
Haupt- und Finanzausschusses
TO I, TOP 30
Abgelehnt
1. a) Die Ziffer 1. der Vorlage NR 1055 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen. b) Die Ziffer 2. der Vorlage NR 1055 wird abgelehnt. 2. Die Vorlage NR 1065 wird abgelehnt.
Zustimmung:
SPD FDP VOLT FRAKTION
Ablehnung:
CDU AFD BFF-BIG Linke ÖkoLinX-ELF Grüne
Sitzung 36
Stadtverordnetenversammlung
TO II, TOP 14
Abgelehnt
1. a) Die Ziffer 1. der Vorlage NR 1055 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen. b) Die Ziffer 2. der Vorlage NR 1055 wird abgelehnt. 2. Die Vorlage NR 1065 wird abgelehnt.
Zustimmung:
SPD FDP VOLT FRAKTION
Ablehnung:
CDU AFD BFF-BIG Gartenpartei Linke ÖkoLinX-ELF Grüne

Reden im Parlament

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