Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen berücksichtigen
Antrag
- bei allen zukünftigen städtischen Bauvorhaben, insbesondere bei Straßenbauvorhaben, die Belange von Menschen mit Behinderung stärker zu berücksichtigen; 2. bereits in der Planungsphase Expertinnen und Experten für Barrierefreiheit sowie Betroffene selbst in die Planung mit einbeziehen, um sicherzustellen, dass ihre spezifischen Bedürfnisse berücksichtigt werden;
- Schulungsprogramme für Planer einzuführen, um das Bewusstsein und die Kompetenz in Bezug auf barrierefreies Bauen zu erhöhen; 4. eine Stelle für einen hauptamtlichen Mitarbeiter bei der Frankfurter Behindertenarbeitsgemeinschaft (FBAG) zu finanzieren; 5. zu prüfen, ob noch im laufenden Jahr die Stabsstelle Inklusion personell verstärkt werden kann.
Begründung
Menschen mit Behinderung stoßen im Alltag häufig auf erhebliche infrastrukturelle Barrieren, die ihre Mobilität und Teilhabe am öffentlichen Leben einschränken. Durch die konsequente Berücksichtigung barrierefreier Maßnahmen in der Straßenbauplanung und -umsetzung kann ein entscheidender Beitrag zur Inklusion und zur Verbesserung der Lebensqualität von Menschen mit Behinderung geleistet werden. Zwar gibt es beim Amt für Straßenbau und Erschließung bereits den Arbeitsplan "Barrierefreiheit für Frankfurt", der aber, wie jüngst am Beispiel Goetheplatz, Rathenauplatz und Roßmarkt zu sehen, nicht konsequent umgesetzt wird. Es muss sichergestellt werden, dass alle Bürgerinnen und Bürger gleichermaßen Zugang zu den öffentlichen Räumen unserer Stadt haben und sich sicher und selbstständig bewegen können. Daher ist es wichtig, dass die besonderen Bedürfnisse dieser Bevölkerungsgruppe stärker in Bau- und Infrastrukturprojekte integriert werden.
Beratungsverlauf 5 Sitzungen
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