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2. Bericht zum 2. Frauenförderplan der Volkshochschule Frankfurt am Main

Vorlagentyp: B

Inhalt

Bericht des Magistrats vom 16.02.2009, B 92

Betreff: 2. Bericht zum 2. Frauenförderplan der Volkshochschule Frankfurt am Main Vorgang: Beschl. d. Stv.-V. vom 12.05.2005, § 9173 (M 62) Bericht zum Frauenförderplan der Volkshochschule Frankfurt am Main für den Zeitraum 01.07.2006 bis 30.06.2008 1 Vorbemerkung Mit Beschluss § 9173 vom 12. Mai 2005 hat die Stadtverordnetenversammlung den 2. Frauenförderplan für den Eigenbetrieb Volkshochschule Frankfurt am Main auf der Basis der zum 30.06.2004 erhobenen Daten beschlossen. Der nach § 6 Abs. 6 des Hessischen Gesetzes über die Gleichberechtigung von Frauen und Männern und zum Abbau von Diskriminierungen von Frauen in der öffentlichen Verwaltung (Hess. Gleichberechtigungsgesetz - HGlG) in Verbindung mit Ziffer 16 des 2. Frauenförderplanes für den Eigenbetrieb Volkshochschule Frankfurt am Main erforderliche Bericht wird vorgelegt und umfasst den Zeitraum vom 01.07.2006 bis 30.06.2008. Der Frauenförderplan sieht eine Steigerung des Frauenanteils in Bereichen vor, in denen Frauen unterrepräsentiert sind. Aus diesem Grund wurden mit der Aufstellung des Frauenförderplanes nach dem HGlG in Bezahlungsgruppen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, verbindliche Zielvorgaben zur Erhöhung des Frauenanteils festgelegt. Der vorliegende Bericht gibt insbesondere Auskunft über die Beschäftigtenstruktur zum 30.06.2008 und zur Erreichung und Anpassung der Zielvorgaben. 2 Fortschreibung der Zahlen zur Beschäftigtenstruktur Die Fortschreibung der Zahlen zur Beschäftigtenstruktur (Anlage 1) zeigt im Vergleich zu der Analyse vom 30.06.2006 einen leicht gestiegenen Frauenanteil, die Quote stieg von 69,17% auf 70,54%. Auf der Ebene der Leitungsfunktionen zeigt sich ein leichtes Übergewicht bei den männlichen Beschäftigten (4 Männer, 3 Frauen), wobei die Funktion der Betriebsleitung von einer Frau wahrgenommen wird (Anlage 2). 3 Erreichen der Zielvorgaben Für die Besoldungsgruppen A 16, A 13 und A12 BBO sowie für die ehemaligen Vergütungsgruppen I BAT (heute Entgeltgruppe 15Ü TVöD) und III BAT (heute Entgeltgruppe 11 TVöD) wurden im Frauenförderplan Zielquoten in Höhe von 66,67% bzw. 51% festgelegt. Positiv zu erwähnen ist, dass seit dem letzten Berichtszeitraum die Zielvorgabe in der Besoldungsgruppe A 12 BBO erreicht worden ist, da beide Planstellen mit Frauen besetzt worden sind. Lediglich die Zielvorgaben in der Besoldungsgruppe A 13 BBO sowie in der Entgeltgruppe 15Ü TVöD sind nicht erreicht worden, wobei zu berücksichtigen ist, dass in der Besoldungsgruppe A 13 BBO nur eine Planstelle zur Verfügung steht. Auf die im Berichtszeitraum ausgeschriebene Stellen der Fachbereichsleitungen 43.A2 Allgemeine Bildung, Stadtteilangebote hat sich nur ein männlicher Mitarbeiter beworben, so dass die Zielvorgabe in der Entgeltgruppe 15Ü TVöD nicht erreicht werden konnte. Die zeitgleich ausgeschriebene Stelle des Fachbereichsleiters 43.A3 Arbeit und Beruf ist in diesem Zusammenhang nicht heranzuziehen, da sie nur nach Entgeltgruppe 15 TVöD bewertet ist; aber auch bei dieser Ausschreibung haben sich nur männliche Mitarbeiter beworben. Die im letzten Berichtszeitraum erreichte Zielvorgabe in der Entgeltgruppe 11 TVöD ist durch Höhergruppierungen bzw. personelle Veränderungen wieder offen, wobei positiv anzumerken ist, dass dadurch der Frauenanteil in der Entgeltgruppe 12 TVöD mit 3 weiblichen Beschäftigten von 50 % (1 Mann, 1 Frau) auf 100% gestiegen ist (Anlage 3). 4 Bewerbungen und Einstellungen Trotz Wiederbesetzungssperre konnten im Berichtszeitraum 9 Neueinstellungen vorgenommen werden. (Anlage 4). Dabei handelte es sich in je 2 Fällen um zeitbefristete Einstellungen im Rahmen von Projekten, um die Übernahme von Auszubildenden nach erfolgreichem Abschluss, um Stellenbesetzungen zur Kompensation von personellen Engpässen im Rahmen von Elternzeiten sowie um die Übernahme von aus der Beurlaubung zurückkehrenden Bediensteten, die vor ihrer Beurlaubung in einem anderen Amt tätig waren. Daneben wurde je ein/e Bedienstete/r unter Einbeziehung der zentralen Personalvermittlungsstelle zu uns versetzt bzw. zunächst für 6 Monate zur Erprobung zugewiesen. 5 Beförderungen und Höhergruppierungen Die Beförderung und Höhergruppierung von Beamten und Angestellte vollzog sich planmäßig entsprechend der besoldungsrechtlichen und tarifrechtlichen Vorschriften (Anlage 5). 6 Aufstieg von Beamtinnen und Beamten Im Berichtszeitraum 01.07.2006 bis 30.06.2008 ist kein Beamter aus dem mittleren bzw. gehobenen Dienst in eine Laufbahn des gehobenen bzw. höheren Dienstes aufgestiegen. 7 Ermäßigung und Erhöhung der Arbeitszeit Im Berichtszeitraum 01.07.2006 bis 30.06.2008 wurden 8 Anträge von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf Ermäßigung der Arbeitszeit gestellt, die alle genehmigt wurden. Im Einzelfall erforderlicher Ausgleich wurde durch Arbeitsumverteilung geschaffen. Im gleichen Zeitraum wurden 5 Anträge von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf Erhöhung der Arbeitszeit gestellt, von denen 2 dauerhaft und 2 im Rahmen von zeitlich befristeten Arbeitsverträgen im Zusammenhang mit Projekten genehmigt wurden. Ein Antrag und mehrere mündlich vorgetragene Aufstockungswünsche mussten im Hinblick auf die bestehende Wiederbesetzungssperre durch die Betriebsleitung zunächst zurückgestellt werden. Daneben gab es im Zusammenhang mit hausinternen Stellen-/Funktionsausschreibungen 2 Mitarbeiter/-innen, deren Arbeitsverträge unbefristet auf Vollzeit aufgestockt wurden. 8 Beurlaubung und Elternzeit Zahl der gestellten und Zahl der genehmigten Anträge von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf Beurlaubung (einschl. Elternzeit) Im Berichtszeitraum 01.07.2006 bis 30.06.2008 wurden 4 Anträge von Mitarbeiterinnen auf Elternzeit gestellt, die alle genehmigt wurden. Eine der vakanten Stellen wurde durch eine Neueinstellung kompensiert. In den anderen drei Fällen wurde ein personeller Ausgleich durch Arbeitsumverteilung geschaffen. Nr. Beurlaubungsgrund Dauer der Beurlaubung im Berichtszeitraum 01.07.2006 - 30.06.2008 1 Elternzeit 01.07.2006 - 30.06.2008 2 Elternzeit 17.12.2007 - 30.06.2008 3 Elternzeit 03.05.2008 - 30.06.2008 4 Elternzeit 07.06.2008 - 30.06.2008 5 Beurlaubung zur Kindererziehung 01.07.2006 - 30.06.2008 9 Fortbildung Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Fortbildungsveranstaltungen oder -maßnahmen Im Berichtszeitraum 01.07.2006 bis 30.06.2008 haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 209 Fortbildungsveranstaltungen oder -maßnahmen teilgenommen. Es wurde kein Antrag auf Teilnahme an einer Fortbildungsveranstaltung abgelehnt. Anlage 1 (nichtöffentlich - ca. 16 KB) Anlage 2 (nichtöffentlich - ca. 2 KB) Anlage 3 (nichtöffentlich - ca. 10 KB) Anlage 4 (nichtöffentlich - ca. 2 KB) Anlage 5 (nichtöffentlich - ca. 2 KB)