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Projekt "Soziale Stadt Frankfurt am Main" - Jährlicher Bericht: Kommunales "Frankfurter Programm Aktive Nachbarschaft" - Juli 2024 bis Juni 2025

Vorlagentyp: B

Bericht

Gemäß Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 29. August 2002 stellt dieser Bericht die Schwerpunkte des Frankfurter Programms - Aktive Nachbarschaft dar. Dabei wird der Zeitraum seit der letzten Berichterstattung abgedeckt. Der Bericht bezieht sich auf die Zeitspanne Juli 2024 bis Juni 2025. In den Berichten der beiden vergangenen Jahre wurde ein Schwerpunkt auf die Weiterentwicklung der Qualität des Programms gelegt. Besonderes Augenmerk galt dabei dem partizipativen Prozess, bei dem - unter dem Dach der Sozialkonzeption des Jugend- und Sozialamtes - ein Zielsystem mit Handlungsfeldern entwickelt wurde, mit dem die Arbeit in den Quartieren hinsichtlich ihrer Wirkung in den Stadtteilen gesteuert und evaluiert werden kann. In diesem Jahr liegt der fachliche Schwerpunkt des Berichts auf dem Handlungsfeld Partizipation und Teilhabe an (demokratischen) Aushandlungsprozessen mit dem Fokus Demokratieförderung in den Quartieren. Bereits im Zeitraum der letzten Berichte wurden verstärkt spürbare Veränderungen der Stimmung in den Quartieren und eine Demokratieverdrossenheit vieler Bewohner:innen bis hin zu rassistischen Tendenzen beschrieben. Diese Entwicklungen setzten sich im Berichtszeitraum weiter fort. Auch mit Blick auf die vorgezogene Bundestagswahl im vergangenen Februar 2025 und die im Frühjahr 2026 anstehende Kommunalwahl standen und stehen Fragestellungen und Themen rund um den Schwerpunkt Demokratieförderung bei den Akteur:innen des Programms im Vordergrund ihrer Arbeit. Dieser Bericht zeigt, wie Dynamiken in den Quartieren von dem Programm Aktive Nachbarschaft aufgegriffen und komplexe, dringliche Themen wie Demokratieförderung gemeinsam von den Akteur:innen des Programms und Kooperationspartner:innen bearbeitet werden. Die Auseinandersetzung findet hierbei auf unterschiedlichen Ebenen der Stadtgesellschaft, von Bürger:innen des Stadtteils bis hin zu städtischen Institutionen statt. Genau das ist es, was das Programm auszeichnet und es zu einem unverzichtbaren Baustein sozialer Stadtentwicklung innerhalb eines demokratischen Gemeinwesens in Frankfurt macht.