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Integrations- und Diversitätsberichterstattung (Fortschreibung 2025)

Vorlagentyp: B

Bericht

Der in Anlage beigefügte Bericht "Frankfurt im Wandel. Situationsbericht und Handlungsansätze aus den Ämtern" erfolgt auf der Grundlage leitfadengestützter Gespräche mit ausgewählten Ämtern und Betrieben durch das Amt für multikulturelle Angelegenheiten. Ziel des Berichts ist es, den im Jahr 2023 erschienenen Integrations- und Diversitätsbericht (B 205/23) fortzuschreiben und um konkrete Handlungsansätze zu erweitern. Die Gespräche mit Ämtern und Betrieben der Stadt Frankfurt am Main wurden bis Juni 2025 durchgeführt. In den Gesprächen wurden zentrale gesellschaftliche Veränderungen und Herausforderungen sowie mögliche Lösungsansätze angesprochen, die die gesamte Frankfurter Stadtverwaltung betreffen und unabhängig von einer spezifischen Zuordnung zu einem bestimmten Ressort bzw. kommunalen Zuständigkeitsfeld gelten. Es ist dadurch eine Zusammenschau allgemeiner Entwicklungen entstanden, die acht zentrale Herausforderungen für die kommunale Tätigkeit beschreibt. An den Gesprächen waren die Ämter und Betriebe 11 (Personal- und Organisationsamt), 11C (Frauenreferat), 12 (Bürgeramt, Statistik und Wahlen), 15 (Amt für multikulturelle Angelegenheiten), 16A (Stabsstelle Digitalisierung), 32 (Ordnungsamt), 33 (Geschäftsstelle des Präventionsrates), 34 (Standesamt), 35 (Frankfurter Immigration Office), 40 (Stadtschulamt), 43 (Volkshochschule Frankfurt am Main), 44 (Stadtbücherei), 48 (Kita Frankfurt), 49 (Frankfurter Kinderbüro), 51 (Jugend- und Sozialamt), 53 (Gesundheitsamt), 58 (Stabsstelle Unterbringungsmanagement und Geflüchtete), 61 (Stadtplanungsamt), 64 (Amt für Wohnungswesen) und 67 (Grünflächenamt) beteiligt. Die Erhebung fand zwischen dem 4. Dezember 2024 und dem 25. Juni 2025 statt. Die Auswahl der Ämter erfolgte unter dem Gesichtspunkt einer möglichst breiten Abdeckung der verschiedenen Handlungsfelder des Integrations- und Diversitätsberichts 2021. In den durchgeführten Gesprächen wurde systematisch die Frage nach der Tätigkeit und den Bedarfen in den Bereichen interkulturelle Öffnung und Diversitätsmanagement aufgegriffen. Dies sind Aufgabengebiete, die u. a. die Binnenstruktur einer Organisation betreffen und in denen sich alle Ämter und Betriebe weiterentwickeln können und müssen, um zukunftsfähig zu sein. Die Gespräche waren auch deshalb notwendig, weil es in erster Linie die städtischen Ämter und Betriebe selbst sind, die im Kontext der Ergebnisse des Integrations- und Diversitätsbericht eine fundierte Einschätzung und Einordnung zu den fachlichen, verwaltungsmäßigen und politischen Zusammenhängen geben können. In den Gesprächen, die dem Bericht zu Grunde liegen, wurden sowohl allgemeine Herausforderungen als auch konkrete Möglichkeiten für die Integrations- und Diversitätspolitik identifiziert. Die zentralen Ergebnisse der Gespräche werden gegliedert nach den identifizierten zentralen Herausforderungen sowie Herausforderungen an zielgruppenspezifisches Arbeiten und zielgerichtete Zusammenarbeit aufgeführt. Des Weiteren ergeben sich aus den Gesprächen organisationsstrukturelle Veränderungsnotwendigkeiten im Zusammenhang mit Interkultureller Öffnung und Diversitätsmanagement. Anschließend werden die abgeleiteten Handlungsansätze zu Integration und Diversität dargestellt.