Gemeinschaftliches und Genossenschaftliches Wohnen sichern
Bericht
In Anbetracht der aktuellen Herausforderungen auf dem Wohnungsmarkt in Frankfurt am Main und der erkennbaren Schieflage im Wohnungsbau ist der Bedarf nach einem spezifischen Förderprogramm zur Unterstützung gemeinschaftlicher und genossenschaftlicher Wohnprojekte ungebrochen groß. Die Stadt Frankfurt am Main steht vor der Herausforderung, auf Dauer bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und gleichzeitig lebendige, vielfältige Quartiere zu entwickeln. Gemeinschaftliche und genossenschaftliche Wohnprojekte bieten hierfür vielversprechende Ansätze, indem Wohnraum auf solidarischer Basis geschaffen und nachhaltig bewirtschaftet wird. Der Prozess der Richtlinienerstellung wird vom Amt für Wohnungswesen in enger Zusammenarbeit mit der Abteilung Wohnbauförderung des Stadtplanungsamtes und unter Einbindung weiterer Expert:innen vorangebracht. Ziel des Prozesses ist es, die bestehende Förderkulisse zu ergänzen und die spezifischen Anforderungen gemeinschaftlicher und genossenschaftlicher Wohnprojekte zu berücksichtigen. Das Förderprogramm ist der effektive Rahmen, um die städtebaulichen und sozialen Zielsetzungen der Stadt Frankfurt am Main dauerhaft zu gewährleisten. Unter den gegebenen Rahmenbedingungen im Bausektor ist es geboten, die finanzielle Ausstattung des Förderprogramms unabhängig von der städtischen Wohnungsbaugesellschaft ABG zu gewährleisten. Bis das Förderprogramm beschlossen und entsprechend ausgestattet ist, können kurzfristige Unterstützungsmaßnahmen weiterhin ein wichtiges Instrument darstellen. Ziel bleibt jedoch ein langfristig ausgerichtetes Förderprogramm für gemeinschaftliche und genossenschaftliche Wohnprojekte, das transparente und effektive Förderung gewährleistet. Die Förderung gemeinschaftlicher und genossenschaftlicher Wohnprojekte ist ein entscheidender Schritt, um die wohnungspolitischen und städtebaulichen Ziele der Stadt Frankfurt am Main zu verwirklichen. Die Schaffung eines spezifischen Förderprogramms trägt zu einer nachhaltigen, sozial gerechten und lebendigen Stadtentwicklung bei.