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Wird die Schulsozialarbeit bedarfsgerecht ausgebaut?

Vorlagentyp: A CDU

Fragen an den Magistrat

Die "Jugendhilfe an der Schule" leistet einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung von Kindern, Jugendlichen und deren Familien in den unterschiedlichsten Problemlagen. Die Folgen der Corona-Pandemie haben verdeutlicht, dass es an Schulen feste Ansprechpartner/innen geben muss, die Vertrauen aufbauen und die Schüler/innen langfristig und verlässlich unterstützen können. Der Bedarf ist bei allen Schulformen hoch. Auch Gymnasien und Berufsschulen, an denen die Jugendhilfe bislang noch nicht schwerpunktmäßig angesiedelt ist, melden konkrete Bedarfe an Beratung und psychosozialer Unterstützung. Auch dort gibt es zahlreiche Schüler/innen, die unter Mobbing, Einsamkeit, Angsterkrankungen mit psychosomatischen Symptomen, Leistungsdruck oder den coronabedingten Lernverlusten leiden und dringend Hilfe benötigen. Das Land hat auf diesen Umstand bereits mit der Einrichtung von sogenannten UBUS-Stellen ("Unterrichtsbegleitende Unterstützung durch sozialpädagogische Fachkräfte") reagiert. Insbesondere bei den Beruflichen Schulen greift die Stellenzuweisung hier jedoch zu kurz. In einer Stadt wie Frankfurt müssen gleichzeitig auch von Seiten des Schulträgers bedarfsorientiert spezifische Angebote gemacht werden. Vor diesem Hintergrund fragen wir den Magistrat:

  1. An wie vielen Schulen gibt es derzeit ein Angebot im Bereich der Jugendhilfe/Schulsozialarbeit und wie verteilen sich die Zahlen auf die unterschiedlichen Schulformen?
  2. Wie viele dieser Angebote verteilen sich auf UBUS-Kräfte und wie viele auf Sozialarbeiter/innen, die durch die Stadt finanziert werden?
  3. An wie vielen Schulen gibt es eine/n Schulsozialarbeiter/in, der/die als feste/r Ansprechpartner/in regelmäßig vor Ort und der Schule fest zugeordnet ist?
  4. Gibt es konkrete Planungen des Magistrats, die Schulsozialarbeit/Jugendhilfe an den Frankfurter Schulen bedarfsgerecht auszubauen? Wenn ja, wann und in welcher Form soll dies geschehen?
  5. Was würde eine flächendeckende Ausweitung der Jugendhilfeangebote auf die bislang nicht abgedeckten Schulformen jährlich kosten?