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PAR_6576_2025 § 6576 GEBETEN

Fahren ohne Fahrschein ist kein Verbrechen

Gremium

Stadtverordnetenversammlung

Sitzung

43

Beschlussdatum

18. September 2025

Gremiensitzung

18. September 2025

Zusammenfassung

Der Antrag zielt darauf ab, die strafrechtliche Verfolgung von Fahrten ohne Fahrschein im öffentlichen Nahverkehr zu beenden. Dies wird als notwendig erachtet, um die Justiz zu entlasten und um den sozialen Problemen von betroffenen Personen Rechnung zu tragen. Die erwartete Folge ist eine Entlastung der Gerichte und eine humanere Behandlung von Menschen in prekären finanziellen Lagen.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

Beschluss

1. Der Magistrat wird gebeten, der städtischen Beteiligungsgesellschaft VGF über die Stadtwerke Frankfurt am Main Holding GmbH und traffiQ die gesellschaftsrechtliche Weisung zu erteilen, auf die Stellung eines Strafantrags bei Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs ohne Fahrschein zu verzichten. traffiQ, die den Fahrausweisprüfdienst für den Bereich Bus zentral organisiert, soll diese Weisung gegenüber dem, nach einem öffentlichen Vergabeverfahren mit der Durchführung des Prüfdienstes auf den städtischen Buslinien betrauten, externen Dienstleister ausführen. Die Regelungen zum erhöhten Beförderungsentgelt bleiben hiervon unberührt. 2. Die Wortmeldungen der Stadtverordneten Dr. Mehler-Würzbach, Huber, Pürsün, Dr. Schulz, Nagel, Dr. Knacker, Luxen, Zieran, Fuchs und Schwichtenberg sowie von Stadtrat Siefert dienen zur Kenntnis.

Verknüpftes Dokument

NR_1013_2024