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PAR_3416_2023 § 3416 GEBETEN

Arbeitsbedingungen in der Pflege verbessern

Gremium

Stadtverordnetenversammlung

Sitzung

23

Beschlussdatum

22. Juni 2023

Gremiensitzung

22. Juni 2023

Antragsteller

GRÜNE, SPD, FDP, Volt

Zusammenfassung

Der Antrag zielt darauf ab, die Arbeitsbedingungen in der Pflege durch einen mehrjährigen Modellversuch zur 4-Tage-Woche zu verbessern. Dies soll dazu beitragen, die Zufriedenheit und Lebensqualität der Pflegekräfte zu erhöhen und die Pflegequalität zu sichern. Die Umsetzung erfordert Investitionen, die sich langfristig durch geringere Krankheitszeiten und eine niedrigere Fluktuation auszahlen könnten.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

Beschluss

I. Der Magistrat wird gebeten, zu prüfen und zu berichten: 1. Welche Rahmenbedingungen es braucht, um einen mehrjährigen Modellversuch zur 4-Tage-Woche (32 Stunden) bei gleichbleibendem Gehalt in einem Frankfurter Pflegeheim durchzuführen und welche zusätzlichen Kosten in welcher Höhe für das Pflegeheim und seine Bewohner*innen während des Modellversuchs entstehen würden. 2. Welche Einrichtung oder Abteilung dafür besonders geeignet wäre. 3. Welche Mitfinanzierung durch Dritte während des Modellversuchs und auch darüber hinaus erreicht werden könnte, um die erhöhten Personalkosten zu refinanzieren. Wie und durch wen die notwendigen personellen und arbeitsorganisatorischen und ggf. arbeitsrechtlichen Veränderungen umgesetzt werden können. 4. Wie der über mehrere Jahre laufende Modelversuch wissenschaftlich begleitet werden kann (idealerweise durch eine Universität oder Institution in Frankfurt), um zu erfahren, wie sich die Zufriedenheit, Gesundheit, Lebensqualität und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter*innen durch die Einführung der 4-Tage-Woche (32 Stunden Woche) verändern, welche Auswirkungen der Modellversuch auf die Wirtschaftlichkeit und die Pflegequalität der Einrichtung haben und wie sich auch die Zufriedenheit und das Wohlbefinden der Heimbewohner*innen verändern. II. Die Wortmeldungen der Stadtverordneten Momsen, Meyer, Pürsün, Wollkopf, David, Christann, Schenk, Yildiz und Schwichtenberg dienen zur Kenntnis.

Verknüpftes Dokument

NR_654_2023