Mehr Transparenz in dem Neubauprojekt der ABG in der Ziegelei-Allee
Fragen an den Magistrat
- Wie viele (in Zahlen) der restlichen 50 oder 49 Wohnungen werden als Wohnungen im Förderweg 2 geplant? - Wird die Quote von 40 Prozent Sozialwohnungen in Neubauprojekten im öffentlichen Wohnungsbau erreicht?
Kontext
In der Pressemitteilung vom 15.05.2023 zum Gutachterverfahren der ABG zum Projekt Ziegelei-Allee, "Preisgericht vergibt ersten Preis an das Büro schneider+schumacher" heißt es: "Insgesamt sind an dem exponierten Standort in Praunheim bis zu 58 Wohnungen mit zwei bis fünf Zimmern geplant, von denen 15 Prozent im Förderweg 1 und 85 Prozent im Förderweg 2 sowie freifinanziert vermietet werden sollen." Konkret würde es bedeuten, dass bei 58 Wohnungen 8,7 Wohnungen im Förderweg 1 (= Sozialwohnungen) entstehen. Für den zweiten Förderweg (Mittelstandsprogramm, bis 10,50 Euro/qm) werden keine konkreten Zahlen genannt, sondern in den restlichen 85 Prozent eingeschlossen.
Begründung
Die Notwendigkeit der Schaffung von Sozialwohnungen wird in Stellungnahmen des Magistrats, insbesondere vom Sozialdezernat, ständig betont. Der Mangel ist eklatant, die im Koalitionsvertrag verabredete Erhöhung einer 50-Prozent-Quote von Sozialwohnungen im öffentlichen Wohnungsbau ist noch nicht verwirklicht, da sollten zumindest die 40 Prozent realisiert werden. Leider lässt die Pressemitteilung der ABG die Zahl der Sozialwohnungen im 2. Förderweg im Unklaren.