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Aktivbänke für den Günthersburgpark

Vorlagentyp: ST Magistrat

Inhalt

Stellungnahme des Magistrats vom 07.12.2012, ST 1878

Betreff: Aktivbänke für den Günthersburgpark Der Magistrat hat die Anregung des Ortsbeirates 3 geprüft. Es wurden in 2011 80 Sitzbänke in einem gehobenen Kölner Stadtteil (Rheinauhafen) mit jeweils zwei Plaketten ausgestattet. Die Aktion wurde über verschiedenen Sponsoren finanziert. Der Hersteller empfiehlt je zwei Plaketten pro Bank mit Übungen für Anfänger und Fortgeschrittene anzubringen. Die Maßnahme wurde bislang nur in Köln realisiert und noch nicht evaluiert. Nach Angaben des Herstellers gibt es zurzeit weitere Verhandlungen die Aktivbänke auf dem HSV-Gelände und dem Gelände der Uni-Klinik in Hamburg, sowie am Timmendorfer Strand zu installieren. In Hamburg würde es sich um geschlossene Gelände handeln. Die Übungen, die mit Hilfe eines QR-Codes vor Ort als Video über das Smartphone abgerufen werden können, sind in vielen Teilen der Stuhl-Gymnastik entlehnt. Laut Mitteilung der Sporthochschule Köln auf Anfrage sind einige Übungen nicht für alle Altersgruppen geeignet. Es gibt insgesamt 3 Schwierigkeitsgrade. Der Hersteller empfiehlt einen Parcours aus 9 Übungen mit je zwei Plaketten (Anfänger und Fortgeschrittene), ähnlich einem Trimm-Dich-Parcours, der in Ergänzung zum Joggen genutzt werden könnte. Da häufig alle Seiten z. B. auch die Rückenlehnen der Bänke für Übungen genutzt werden, sollten die Bänke oder zumindest ein Großteil der Bänke von allen Seiten frei zugänglich sein. Außerdem ist ein Interessenkonflikt der Nutzer zu beachten. Bänke, die als beliebte Sitzbänke dienen, können nicht gleichzeitig für die regelmäßige Nutzung eines Sportparcours zur Verfügung stehen. Zusammenfassend stellt der Magistrat fest, dass die Plaketten nicht für auffällige Sponsorenwerbung genutzt werden können und sollen, da die Frankfurter Grünflächen grundsätzlich von Werbeanlagen jeder Art freizuhalten sind. D.h. die Plaketten müssten aus den städtischen Haushaltsmitteln finanziert werden. Bei ca. 18 Plaketten für einen geschlossenen Parcours wäre darüber hinaus auch eine ästhetische Beeinträchtigung des Parkbildes zu berücksichtigen. Ein stark besuchter Park wie der Günthersburgpark würde sich nur bedingt eignen, da Konflikte mit den herkömmlichen Sitzbank-Nutzern schnell entstehen könnten. Hier sollten nur Bänke in den Randzonen offiziell für den Sport genutzt werden. Ideal wäre eine Strecke, die nicht in Konkurrenz zu den üblichen Nutzungen steht und als reine Sportstrecke genutzt würde. Die Kosten für 6 Bänke mit 12 Plaketten liegen bei mindestens 4.000,- €. Genau können die Kosten erst ermittelt werden, wenn die Strecke und die genaue Anzahl der Bänke angegeben werden kann.

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