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Höchst: Archäologische Grabungen am Ettinghausen-Platz beginnen

Vorlagentyp: ST Magistrat

Inhalt

Stellungnahme des Magistrats vom 16.09.2019, ST 1799

Betreff: Höchst: Archäologische Grabungen am Ettinghausen-Platz beginnen Der heutige Ettinghausenplatz ist erst im 20. Jh. entstanden. An dieser Stelle stand bis 1939 die Synagoge von 1905. Der denkmalgeschützte Bunker Schleifergasse 5 überdeckt ab 1940 den Grundriss zu einem geringen Teil. Im Platzbereich liegt ein älterer Vorgängerbau von 1806 bzw. 1816 mit einem rituellen Tauchbad (Mikwe). Die Synagoge von 1905 lehnt sich an den älteren "Hinterturm" der mittelalterlichen Stadtbefestigung (1355-1432) an. Vor der Stadtmauer sind die Stadtgräben zu erwarten, die als Abfallgruben der Höchster Porzellanmanufaktur ab 1746 dienten. Schließlich verläuft der Liederbach von Norden nach Süden am Westrand des Platzes. Somit sind außer den Synagogenresten auch Reste der Stadtmauer sowie Funde der Porzellanmanufaktur zu erwarten. Die geplante Platzgestaltung soll an die zu erwartenden Grabungsergebnisse angepasst werden. Die Ausgrabungen sollen im März 2020 beginnen. Der ursprünglich geplante Beginn und in der Stellungnahme ST 1118 vom 07.06.2019 genannte im Jahr 2019 ist aus technischen Gründen nicht möglich.