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Parkflächen im Rebstockpark überprüfen und ökologisch aufwerten

Vorlagentyp: ST Magistrat

Stellungnahme des Magistrats

  1. Der Nutzungsvertrag mit der Messe Frankfurt besteht seit 29.04.1983 und beinhaltet die Nutzung der Flächen im gesamten Rebstockgelände.
  2. Die Flächen südlich der Max-Pruss-Straße (im Alten Rebstockpark) wurden von der Messe Frankfurt in den letzten drei Jahren nicht zum Parken in Anspruch genommen. Im Rahmen einer Gefahrenabwehrmaßnahme der Polizei wurden 2023 die Fahrzeuge der Teilnehmer:innen des kurdischen Neujahrsfestes Newroz auf diese Fläche geleitet, um den Rückstau auf die Autobahn A 66 und A5 aufzulösen. Bei Großveranstaltungen im Rebstockgelände dienen kleine Teile dieser Grünanlage als Behördenhof für Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste.
  3. Der Bereich nördlich der Max-Pruss-Straße ist für die Messe nach eigenen Angaben ein zentraler Bestandteil ihres Verkehrs- und Logistikkonzepts. Die Flächen sind für den Schwerlastverkehr eingerichtet und freigegeben; in den befahrenen Bereichen wurden Rasengittersteine verlegt. Für die Messe Frankfurt sind diese Flächen nach eigener Darstellung weiterhin notwendig, um sich zukunftsfähig aufzustellen und international wettbewerbsfähig zu bleiben. Die südlich der Max-Pruss-Straße gelegenen Flächen werden hingegen seit Jahren nicht mehr von der Messe genutzt - obwohl dies vertraglich weiterhin möglich wäre. Dadurch hat sich die Zahl der tatsächlich genutzten Parkflächen faktisch bereits verringert.
  4. Eine Aufwertung der Flächen südlich der Max-Pruss-Straße, die als klassische Grünfläche betrachten werden könnte, ist möglich. Derzeit werden in Zusammenarbeit mit der Messe Frankfurt Standorte für die Pflanzung einer noch festzulegenden Anzahl von Bäumen im alten Rebstockpark geprüft. Weitere konkrete Planungen zur ökologischen Aufwertung liegen derzeit noch nicht vor.