Skip to main content Skip to navigation Skip to footer

Ortsbeiratsinitiative für mehr Bewegungsmöglichkeiten und Spielangebote auch für größere Kinder im Nordend

Vorlagentyp: ST Magistrat

Inhalt

Stellungnahme des Magistrats vom 25.08.2017, ST 1540

Betreff: Ortsbeiratsinitiative für mehr Bewegungsmöglichkeiten und Spielangebote auch für größere Kinder im Nordend Um größeren Kindern im Nordend mehr Bewegungsmöglichkeiten zu verschaffen, wäre ein Balancierseil (Slackline) denkbar, denn erfahrungsgemäß sind Kinder in der Pubertät weniger an Spielgeräten, sondern mehr an Bewegungsangeboten sportlicher Art interessiert. Slackline ist inzwischen zum Trendsport geworden, so dass es große Akzeptanz bei Jugendlichen findet. Vorteilhaft an diesem Gerät sind neben der Stärkung der Muskulatur auch die Förderung von Koordination und Konzentration. Von Vorteil ist auch, dass durch langsame Bewegungen auf dem Balancierseil wenig Lärm hervorgerufen wird. Allgemein sollte der Geräuschpegel durch die Nutzung des Spielangebotes möglichst gering gehalten werden. Falls die Geräte Konflikte mit Anwohnern oder sonstigen Personenkreisen bewirken, kann dies dazu führen, dass sie wieder abmontiert werden müssen. Der Grund dafür ist, dass Fitness- und Spielgeräte in Grünanlagen keinen Bestandsschutz haben, wenn sie nicht auf einem im B-Plan festgesetzten Spielplatz stehen. Zunächst würde der Magistrat gerne den Klettenbergplatz für Kinder und Jugendliche attraktiver ausgestalten. Aus planerischer Sicht eignen sich an dieser Stelle ein Balancierseil oder ein anderes lineares Bewegungsgerät, sowie eine jugendgerechte Sitzgelegenheit. Das Mobiliar darf nur über punktuelle Fundamente verfügen, um den Wurzelraum der Bäume nicht zu beschädigen. Wenn das Spielangebot von der entsprechenden Altersgruppe, aber auch von den Anwohnern akzeptiert wird, wäre ein weiteres Projekt dieser Art im unteren Teil der Eysseneckstraße denkbar. Für die Standorte Hallgartenstraße und Oeder Weg zwischen Lersner- und Fürstenbergstraße sieht der Magistrat keine Möglichkeit Spiel- oder Bewegungsgeräte aufzustellen. Grund dafür ist, dass sich die Grünanlage in der Hallgartenstraße sehr nah an der Wohnbebauung befindet. Dies hat in der Vergangenheit bereits zu Beschwerden wegen Ruhestörung geführt. Spiel- und Bewegungsangebote würden zu einem noch höheren Lärmpegel führen. Die Grünanlage am Oeder Weg ist darüber hinaus aus fachlicher Sicht zu schmal, um diese mit Spielelementen auszustatten. Alternativ könnten zusätzliche Spielmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche im Rahmen der Norderweiterung des Günthersburgparks geprüft werden. Aufgrund der hohen personellen Auslastung des Fachamtes kann derzeit nicht mit einer kurzfristigen Umsetzung gerechnet werden. In den Planungsprozess werden die Kinderbeauftragte sowie der Ortsbeirat 3 rechtzeitig mit eingebunden.