Entwickelt sich eine Drogenszene im Günthersburgpark?
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Stellungnahme des Magistrats vom 07.08.2017, ST 1369
Betreff: Entwickelt sich eine Drogenszene im Günthersburgpark? Aufgrund der originären Zuständigkeit der Landespolizei wurde diese über das Polizeipräsidium Frankfurt zu dem beschriebenen Sachverhalt um Auskunft gebeten. Wie zwischenzeitlich mitgeteilt wurde, wurde aufgrund der Anfrage des Ortsbeirates seitens der Polizei eine Recherche im Kriminalitätslagebild für den Zeitraum vom 01.01.2016 bis 12.06.2017 durchgeführt. Innerhalb dieses Zeitraumes wurden keine Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz oder andere strafrechtliche Delikte zur Anzeige gebracht. Auch dem ebenfalls befragten Rauschgiftkommissariat (K 64) liegen keine Hinweise und Erkenntnisse über den Konsum oder Handel mit Betäubungsmitteln im Günthersburgpark und am Schulgarten der IGS vor. Gleiches gilt für das zuständige 6. Polizeirevier, wo ebenfalls keine Beschwerden oder Mitteilungen bezüglich Drogenkonsum, Drogenhandel oder anderweitigen verdächtigen Sachverhalten eingegangen sind. Den Recherchen zufolge stellen der Günthersburgpark und der Schulgartenbereich an der IGS somit keinen Einsatzschwerpunkt dar. Auch bei aktuellen Überprüfungen fanden sich die geschilderten Zustände nach Aussage der Polizei nicht bestätigt. Aufgrund der vorliegenden Anfrage wurden jedoch die Beamtinnen und Beamten des 6. Polizeireviers entsprechend sensibilisiert. Damit die Polizei jedoch zeitnah und effektiv auf eine mögliche Szeneansiedlung reagieren kann, ist sie auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen. Sie bittet daher, dass sich Bürgerinnen und Bürger bei der Wahrnehmung von Drogen konsumierenden Personen oder sonstiger verdächtiger Sachverhalte umgehend mit dem 6. Polizeirevier in Verbindung setzen. Tel.: 069/755-10600 oder per E-Mail: 6.Polizeirevier.PPFFM@polizei.hessen.de Dem Grünflächenamt und der Stadtpolizei liegen zu der Anfrage des Ortsbeirats keine eigenen Erkenntnisse vor.