Blockheizkraftwerk für das neue Baugebiet Nördlicher Günthersburgpark
Stellungnahme des Magistrats
Die Stadt Frankfurt hat sich mit den getroffenen Beschlüssen zum Klimaschutz das Ziel gesetzt, dass die Energieversorgung in Neubaugebieten so weit wie möglich regenerativ sein soll. Der Magistrat hat dies in diesem Fall umgesetzt, indem er die Investoren dazu verpflichtet hat, ein Energiekonzept für die neue Bebauung zu entwickeln. Am 25.10.2018 wurde das Energiekonzept für das Baugebiet - Wohnen am nördlichen Günthersburgpark - seitens der Investoren dem Stadtplanungsamt und dem Energiereferat der Stadt Frankfurt vorgestellt. Von den insgesamt 7 Gebäuden in diesem Baugebiet sind 6 Gebäude im sogenannten "KfW-Effizienzhaus 55"-Standard vorgesehen. Ein Gebäude ist im "Frankfurt-Aktivhaus"-Standard geplant. Die Wärmeversorgung soll laut o.g. Energiekonzept über Holzpelletkessel (Grundlast) und Gas-Brennwertkessel als Spitzenlastkessel erfolgen. Der Niedrigenergiestandard und die weitgehend regenerative Wärmeversorgung tragen zur Erreichung der Frankfurter Klimaschutzziele bei. Bei weiteren Gesprächen mit den Investoren werden diese auf darüber hinaus gehende Möglichkeiten der Energieerzeugung mit PV-Anlagen, z.B. im Rahmen von sog. Mieterstrommodellen hingewiesen. Dabei wird berücksichtigt, dass sowohl die Vorgaben des Bebauungsplanes zur Dachbegrünung als auch die Anforderungen eingehalten werden, die sich aus dem Regenwasserbewirtschaftungskonzept ergeben.