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Bildungscampus Gallus endlich realisieren - Lösung für temporäre Unterbringung der Kinder- und Jugendeinrichtungen finden

Vorlagentyp: ST Magistrat

Inhalt

Stellungnahme des Magistrats vom 23.06.2017, ST 1136

Betreff: Bildungscampus Gallus endlich realisieren - Lösung für temporäre Unterbringung der Kinder- und Jugendeinrichtungen finden Zu

  1. Die Abstimmung und Planung der Auslagerung ist erfolgt, Stand siehe Pkt. 2-6. Die Umsetzung der Auslagerung ist aktuell angehalten. Die Machbarkeitsstudie vom 07.04.2014 bildet die Neuerrichtung der vor Ort etablierten Institutionen ab und ergänzt das Areal um eine Gymnasiale Oberstufe. Das Gebäude der Paul-Hindemith-Schule ist hier nicht in die Sanierungsmaßnahmen einbezogen. Aus heutiger Sicht ist das Areal im Sinne einer Bildungslandschaft zu entwickeln. In diesem Sinne kann der Bildungscampus Gallus als verbindendes und integrierendendes Element zwischen dem Europaviertel und dem Gallus für die sehr unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen wirksam sein. Die Gebäude und Raumnutzung sollen entlang der tatsächlichen Aktivität der Nutzer definiert werden. Sozialräumliche Bezüge und innere Synergien werden durch funktionale Überschneidungen erreicht. Dazu ist eine Planungsphase Null für das Gesamtareal durchzuführen. In dieser Phase werden die Nutzeranforderungen aufgenommen, verhandelt und in eine Empfehlung zur baulichen Umsetzung übertragen. Diese Empfehlung ist Grundlage des sich anschließenden Architektenwettbewerbes. Am 17.09.2016 hat die AG Bildungslandschaft Gallus mit Unterstützung des Stadtschulamtes die Veranstaltung "Kreativwerkstatt zur Lern- und Bildungslandschaft im Gallus" mit guter Resonanz durchgeführt. Am 24.01.2017 fand ein erstes Gespräch mit Mitgliedern der AG Bildungslandschaft und der Bildungsdezernentin statt. Ein Beteiligungsverfahren wird von den Mitgliedern der AG sehr begrüßt und der Wunsch nach Workshops mit Beteiligung von Experten/professioneller Begleitung angestrebt (konzeptionell-pädagogische Vorstellungen vs. bauliche Vorschriften). Die Dauer der Auslagerung für die einzelnen Einrichtungen sowie die Gesamtdauer der Baumaßnahmen ist kurz zu halten. Die Federführung für die Planungsphase Null liegt für das Areal Bildungscampus Gallus beim Dezernat XI, Stadtschulamt. Dieses beschreibt aktuell die Vorrausetzungen zur Durchführung der Planungsphase Null für den Bildungscampus Gallus und die Zusammensetzung einer Planungsgruppe, die die vor Ort berührten Ämter und Betriebe einbezieht. Über die Zeitschiene Auszug der Einrichtungen, Abbruch und Baubeginn kann momentan aus den vorgenannten Gründen keine Aussage getroffen werden. Mit den Nutzern des Kinderzentrum Krifteler Straße 82 (KiZ 141), Kinderzentrum Krifteler Straße 80 (KiZ 47), des Eltern/Kind-Treff, des Kinderhaus und Jugendhaus ist ein Verbleib in den bestehenden Einrichtungen bis Ende 2017 vereinbart. Eine vollständige Auslagerung der jeweiligen Einrichtungen ist erst zu Beginn der Baumaßnahmen notwendig. Zu

  2. Voruntersuchungen zur Eignung der Interimsstandorte Gustavsburgplatz für die beiden Kindertageseinrichtungen und Frankenallee für das Kinderhaus und Jugendhaus haben stattgefunden, grundsätzlich würde die Auslagerung dort einen hohen wirtschaftlichen Aufwand bedeuten, die technische Möglichkeit scheint - vorbehaltlich weiterer Untersuchungen der unterirdischen Trassen - jedoch gegeben zu sein. Zu

  3. Der Europagarten wird derzeit auf 60.000 m2 als grüner Mittelpunkt des Stadtteils angelegt. Die Landschaftsbauarbeiten haben bereits begonnen und sollen voraussichtlich im Spätsommer 2017 beendet sein. Eine Auslagerung auf dieser Grünanlage kommt daher nicht in Frage. Zu

  4. Siehe zu

  5. Zu

  6. Siehe zu

  7. Zu

  8. Zur Zwischennutzung durch die Neue Gymnasiale Oberstufe wird aktuell die Anmietung einer bestehenden Liegenschaft geprüft. Die Nähe zum Bildungscampus Gallus und die Gebäudestruktur sprechen von Seiten der Schulentwicklungsplanung und Schulorganisation für eine Eignung als temporärer Standort bis zum Abschluss der letzten Baumaßnahme des Bildungscampus Gallus. Der aktuelle Sachstand wurde außerdem in einem Gespräch mit der AG Bildungslandschaft am 22.05.2017 im Mehrgenerationenhaus von der Bildungsdezernentin vorgestellt.