Trinkbrunnen im Nordend endlich umsetzen
Stellungnahme des Magistrats
Wie in der Stellungnahme ST 2059 vom 02.12.2024 dargelegt, hat eine Prüfung zur Wiederinbetriebnahme des bestehenden Trinkbrunnens auf dem Merianplatz stattgefunden. Aufgrund der technischen und organisatorischen Herausforderungen sieht der Magistrat derzeit von einer Ertüchtigung des Trinkbrunnens am Merianplatz ab. Für eine Reaktivierung des Trinkbrunnens wäre zum einen ein neuer Anschluss an die Wasserleitung und an die Stromversorgung erforderlich, einschließlich der Errichtung eines Technikschranks, in dem die Steuerungseinrichtung untergebracht werden könnte. Da die Anzahl oberirdischer Schalt- und Verteilungsschränke im öffentlichen Raum zu minimieren und nur in Ausnahmefällen zuzulassen ist, wäre eine technische Unterflurlösung mit einem deutlich höheren finanziellen und planerischen Aufwand verbunden. Aufgrund der Konstruktion des Auffangbeckens kommt es außerdem regelmäßig zu Ansammlungen von Sand und Unrat, insbesondere durch die Nähe zum benachbarten Spielplatz. Dies führte in der Vergangenheit wiederholt zu Verstopfungen der Leitungen und erforderte einen erhöhten Wartungsaufwand. Demnach muss ein anderer Standort geprüft werden. Die Auswahl und Umsetzung neuer Trinkbrunnenstandorte erfolgt in einem strukturierten Verfahren durch die AG Trinkbrunnen unter der Federführung des Klimareferats. Die AG setzt sich aus Vertreter:innen verschiedener städtischer Ämter sowie relevanter Akteure zusammen. Standortvorschläge werden auf der Prüfliste erfasst und anhand festgelegter Kriterien bewertet. Die vom Ortsbeirat 3 genannten Standorte Merianplatz, Glauburgplatz, Friedberger Platz, Luisenplatz, Adolph-von-Holzhausen-Park und am Hauptfriedhof sind in der Prüfliste verortet. Es ist jedoch darauf hinzuweisen, dass die Liste potenzieller Standorte im gesamten Stadtgebiet sehr umfangreich ist und die Prüfung sowie Umsetzung der einzelnen Standorte sukzessive erfolgt. Eine zeitnahe Realisierung sämtlicher vorgeschlagener Standorte kann daher nicht zugesichert werden. Darüber hinaus weist der Magistrat darauf hin, dass für die bestehenden und neuen Trinkbrunnen Pat:innen gesucht werden, die die Stadt Frankfurt am Main bei der Funktionskontrolle und nachhaltigen Nutzung der Brunnen unterstützen. Interessierte Bürger:innen, Vereine oder Institutionen können sich hierfür gerne unter trinkbrunnen@stadt-frankfurt.de melden.