Mensch vor Spekulation am Grundstücksmarkt
Begründung
Grundstücksmarkt Der Ortsbeirat wolle beschließen: Der Ortsbeirat fordert den Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) eindringlich auf, die derzeit gescheiterten Verhandlungen um den Verkauf der Liegenschaft der Europäischen Akademie der Arbeit (AdA) in der Mertonstraße 30 an die Konversions-Grundstücksentwicklungsgesellschaft (KEG) nicht weiter mit überzogenen Preisvorstellungen zu blockieren und den Projektgruppen des dort vorgesehenen Gemeinschaftlichen Wohnens nicht länger den dringend benötigten Wohnraum vorzuenthalten. Begründung: - "Öffentliche Liegenschaften dürfen nicht zu Höchstpreisen und ohne Auflagen an private Investoren veräußert werden. - Um kurzfristig Abhilfe zu schaffen, müssen in Ballungsräumen leerstehende Büroflächen in Wohnungen umgewidmet werden. - Genossenschaften müssen in der Ausweitung ihrer Aktivitäten gestärkt werden." Vorstehende Punkte sind dem Internetauftritt des DGB (www.dgb.de/mieten) entnommen. Wenn Einzelgewerkschaften des DGB sich aktiv um den Frankfurter Mietentscheid engagieren, die Dachgewerkschaft aber den Verkauf von dringend benötigter Wohnfläche anhaltend blockiert, so hat dies etwas sehr spezielles. Die Stadt Frankfurt fordert zu Recht von allen Investoren, Projektentwicklern und Eigentümern, sich an den unabhängigen Wertgutachten der Kommunalen Wertermittlung zu orientieren und nicht an eigenen spekulativen Erwartungen auf hohe Verkaufspreise.
Inhalt
Antrag vom 10.09.2018, OF 641/2
Betreff: Mensch vor Spekulation am Grundstücksmarkt Der Ortsbeirat wolle beschließen: Der Ortsbeirat fordert den Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) eindringlich auf, die derzeit gescheiterten Verhandlungen um den Verkauf der Liegenschaft der Europäischen Akademie der Arbeit (AdA) in der Mertonstraße 30 an die Konversions-Grundstücksentwicklungsgesellschaft (KEG) nicht weiter mit überzogenen Preisvorstellungen zu blockieren und den Projektgruppen des dort vorgesehenen Gemeinschaftlichen Wohnens nicht länger den dringend benötigten Wohnraum vorzuenthalten. Begründung: - "Öffentliche Liegenschaften dürfen nicht zu Höchstpreisen und ohne Auflagen an private Investoren veräußert werden. - Um kurzfristig Abhilfe zu schaffen, müssen in Ballungsräumen leerstehende Büroflächen in Wohnungen umgewidmet werden. - Genossenschaften müssen in der Ausweitung ihrer Aktivitäten gestärkt werden." Vorstehende Punkte sind dem Internetauftritt des DGB (www.dgb.de/mieten) entnommen. Wenn Einzelgewerkschaften des DGB sich aktiv um den Frankfurter Mietentscheid engagieren, die Dachgewerkschaft aber den Verkauf von dringend benötigter Wohnfläche anhaltend blockiert, so hat dies etwas sehr spezielles. Die Stadt Frankfurt fordert zu Recht von allen Investoren, Projektentwicklern und Eigentümern, sich an den unabhängigen Wertgutachten der Kommunalen Wertermittlung zu orientieren und nicht an eigenen spekulativen Erwartungen auf hohe Verkaufspreise.Hauptvorlage: Antrag vom 24.08.2018, OF 637/2 Beratung im Ortsbeirat: 2