Ein „Kindertransporte-Denkmal“ in der Nähe des Frankfurter Hauptbahnhofs errichten
Begründung
"Kindertransporte-Denkmal" in der Nähe des Frankfurter Hauptbahnhofs errichten Vorgang: OM 1011/16 OBR 1; ST 568/17 Der Ortsbeirat hält den aktuell für die Errichtung des "Kindertransporte-Denkmal" angestrebten Platz an der Kaiserstrasse / Gallusanlage / Ecke Taunusanlage (in Höhe des ehemaligen Fürstenhofs) für geeignet, um an die Kindertransporte zu erinnern. Es wird befürwortet, dass das Projekt in enger Abstimmung mit dem Initiator dieser Idee, dem Verein Jüdisches Leben in Frankfurt e. V. verwirklicht wird. Um eine zeitgemäße Form des Erinnerns und Gedenkens sowie die künstlerische Qualität sicherzustellen, wird der Magistrat angeregt, einen künstlerischen Wettbewerb durchzuführen. Es wird eine möglichst große Beteiligung der Stadtgesellschaft an der Finanzierung angestrebt, d. h. eine weit überwiegende oder gar vollständige private Finanzierung über Spenden. Eine zusätzliche Finanzierung aus den Mitteln der Stadt Frankfurt ist erwünscht. Der Ortsbeirat behält sich vor, die Maßnahme ggf. zusätzlich durch einen finanziellen Beitrag aus dem Ortsbeiratsbudget zu unterstützen. Diese Maßnahme ist anteilig aus dem Ortsbeiratsbudget zu finanzieren und gilt bis zu einem Höchstbetrag von 10.000 Euro. Begründung: Mit Beschluss vom 29.22.2016 (OM 1011) hat der Ortsbeirat bereits den Magistrat gebeten, in der Nähe des Frankfurter Hauptbahnhofs ein "Kindertransporte-Denkmal" zu errichten. In seiner Stellungnahme vom 13.3.2017 (ST 568) "befürwortet" (...) der Magistrat (...) "die Idee eines "Denkmals" sowie den Standort in Nähe des Hauptbahnhofs ausdrücklich und prüft derzeit den Vorschlag, im Bereich des Ortsbezirks 1, vorzugsweise in Nähe des Frankfurter Hauptbahnhofs, ein Denkmal "Kindertransporte" zu errichten, oder sollte dies dort aus baulichen Gründen aufgrund der Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes in absehbarer Zeit nicht möglich sein, zumindest in Sichtachse des Frankfurter Hauptbahnhofs." Die Zusammenarbeit zwischen dem Magistrat und dem Verein Jüdisches Leben entwickelt eine progressive Dynamik, die politischer Unterstützung bedarf, um die Bedeutung des Themas publik zu machen und die notwendigen Finanzierungsmittel einwerben zu können. Ein "Kindertransporte-Denkmal" wäre ein weiteres wichtiges und weiterhin notwendiges Zeichen für den Umgang der Stadt Frankfurt am Main mit ihrer jüdischen Geschichte. In diesem Zusammenhang wäre eine hilfsweise und anteilige finanzielle Unterstützung durch den zuständigen Ortsbeirat ein wichtiges Signal an potentielle Spender der Stadtgesellschaft, es ihm gleich zu tun und kannm die gewünschte Spendendynamik auslösen.
Inhalt
Antrag vom 25.02.2018, OF 529/1
Betreff: Ein "Kindertransporte-Denkmal" in der Nähe des Frankfurter Hauptbahnhofs errichten Vorgang: OM 1011/16 OBR 1; ST 568/17 Der Ortsbeirat hält den aktuell für die Errichtung des "Kindertransporte-Denkmal" angestrebten Platz an der Kaiserstrasse / Gallusanlage / Ecke Taunusanlage (in Höhe des ehemaligen Fürstenhofs) für geeignet, um an die Kindertransporte zu erinnern. Es wird befürwortet, dass das Projekt in enger Abstimmung mit dem Initiator dieser Idee, dem Verein Jüdisches Leben in Frankfurt e. V. verwirklicht wird. Um eine zeitgemäße Form des Erinnerns und Gedenkens sowie die künstlerische Qualität sicherzustellen, wird der Magistrat angeregt, einen künstlerischen Wettbewerb durchzuführen. Es wird eine möglichst große Beteiligung der Stadtgesellschaft an der Finanzierung angestrebt, d. h. eine weit überwiegende oder gar vollständige private Finanzierung über Spenden. Eine zusätzliche Finanzierung aus den Mitteln der Stadt Frankfurt ist erwünscht. Der Ortsbeirat behält sich vor, die Maßnahme ggf. zusätzlich durch einen finanziellen Beitrag aus dem Ortsbeiratsbudget zu unterstützen. Diese Maßnahme ist anteilig aus dem Ortsbeiratsbudget zu finanzieren und gilt bis zu einem Höchstbetrag von 10.000 Euro. Begründung: Mit Beschluss vom 29.22.2016 (OM 1011) hat der Ortsbeirat bereits den Magistrat gebeten, in der Nähe des Frankfurter Hauptbahnhofs ein "Kindertransporte-Denkmal" zu errichten. In seiner Stellungnahme vom 13.3.2017 (ST 568) "befürwortet" (...) der Magistrat (...) "die Idee eines "Denkmals" sowie den Standort in Nähe des Hauptbahnhofs ausdrücklich und prüft derzeit den Vorschlag, im Bereich des Ortsbezirks 1, vorzugsweise in Nähe des Frankfurter Hauptbahnhofs, ein Denkmal "Kindertransporte" zu errichten, oder sollte dies dort aus baulichen Gründen aufgrund der Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes in absehbarer Zeit nicht möglich sein, zumindest in Sichtachse des Frankfurter Hauptbahnhofs."
Die Zusammenarbeit zwischen dem Magistrat und dem Verein Jüdisches Leben entwickelt eine progressive Dynamik, die politischer Unterstützung bedarf, um die Bedeutung des Themas publik zu machen und die notwendigen Finanzierungsmittel einwerben zu können. Ein "Kindertransporte-Denkmal" wäre ein weiteres wichtiges und weiterhin notwendiges Zeichen für den Umgang der Stadt Frankfurt am Main mit ihrer jüdischen Geschichte. In diesem Zusammenhang wäre eine hilfsweise und anteilige finanzielle Unterstützung durch den zuständigen Ortsbeirat ein wichtiges Signal an potentielle Spender der Stadtgesellschaft, es ihm gleich zu tun und kannm die gewünschte Spendendynamik auslösen.