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Das Nordend - ein Stadtteil immer mehr für Gutverdienende?

Vorlagentyp: OF LINKE

Begründung

mehr für Gutverdienende? Vorgang: Erledigt gemäß § 21 GOS (Ablauf der IX. Wahlperiode) Es ist festzustellen, dass im Stadtteil immer öfters Mietshäuser in Wohnungseigentum umgewandelt werden und Luxuswohnungen (Wiesenhütten-Stift) oder Wohnungen für gehobene Ansprüche (nördlicher Günthersburgpark) entstehen; kleine Geschäfte und so manche Traditionskneipe schließen müssen, weil sie die mittlerweile astronomischen Mieten nicht mehr bezahlen können und sich aufgrund dessen die Zusammensetzung der Bevölkerung allmählich wandelt. Um als Ortsbeirat nicht völlig hilflos diesen Veränderungen gegenüber zu stehen, könnten die Ortsbeiräte gemeinsam Eckpunkte, möglicherweise in Form einer Ortssatzung, festlegen, die - soweit möglich - versuchen, den Charakter des Stadtteils auch im Sinne der weniger gut verdienenden Wohnbevölkerung, die eher im östlichen Teil des Nordends wohnt, zu bewahren. Dazu gehören: erschwingliche Mieten, Läden des allgemeinen Bedarfs - so gibt es kein Haushaltswarengeschäft mehr - anstelle des 20. oder 30. Bistros, Treffpunkte für ältere Menschen mit niedrigen Einkommen/Renten. Insbesondere sollte sich der Ortsbeirat verstärkt für die Errichtung eines Bürgerhauses im Stadtteil einsetzen.

Inhalt

Antrag vom 15.08.2007, OF 287/3

Betreff: Das Nordend - ein Stadtteil immer mehr für Gutverdienende? Vorgang: Erledigt gemäß § 21 GOS (Ablauf der IX. Wahlperiode) Es ist festzustellen, dass im Stadtteil immer öfters Mietshäuser in Wohnungseigentum umgewandelt werden und Luxuswohnungen (Wiesenhütten-Stift) oder Wohnungen für gehobene Ansprüche (nördlicher Günthersburgpark) entstehen; kleine Geschäfte und so manche Traditionskneipe schließen müssen, weil sie die mittlerweile astronomischen Mieten nicht mehr bezahlen können und sich aufgrund dessen die Zusammensetzung der Bevölkerung allmählich wandelt. Um als Ortsbeirat nicht völlig hilflos diesen Veränderungen gegenüber zu stehen, könnten die Ortsbeiräte gemeinsam Eckpunkte, möglicherweise in Form einer Ortssatzung, festlegen, die - soweit möglich - versuchen, den Charakter des Stadtteils auch im Sinne der weniger gut verdienenden Wohnbevölkerung, die eher im östlichen Teil des Nordends wohnt, zu bewahren. Dazu gehören: erschwingliche Mieten, Läden des allgemeinen Bedarfs - so gibt es kein Haushaltswarengeschäft mehr - anstelle des 20. oder 30. Bistros, Treffpunkte für ältere Menschen mit niedrigen Einkommen/Renten. Insbesondere sollte sich der Ortsbeirat verstärkt für die Errichtung eines Bürgerhauses im Stadtteil einsetzen.Beratung im Ortsbeirat: 3