Frankfurter Westen: Einstellung des Bahnverkehrs der RB 11 (Höchst - Bad Soden) Ist der Schienenersatzverkehr die "Ultima Ratio"?
Antrag
Der Ortsbeirat möge beschließen, der Magistrat wird gebeten: 1. in Erfahrung zu bringen, weshalb die Kommunikation seitens der betroffenen Stellen zur Einstellung der schienengebundenen RB 11 nur wenige Tage vorher bekannt gegeben worden ist. Insbesondere sollte sichergestellt werden, dass bei ähnlichen Streckenveränderungen zeitgerechter kommuniziert wird, sodass die Nutzerinnen und Nutzer nach angemessenen Alternativen Ausschau halten können. 2. beim Betreiber der RB 11 den Wunsch anzubringen, dass die Nutzung eines anderen Abfahrgleises am Bahnhof Höchst als eine Alternative gesehen werden könnte (ggf. in definierten Baufenstern), den unattraktiven Schienenersatzverkehr zu umgehen. 3. sollte der Betrieb des schienengebunden Streckenverkehrs aus Höchst nicht möglich sein, so sollte darauf hingewirkt werden, dass die Linie RB 11 ab der Station Sossenheim Bahnhof betrieben wird, um die Fahrzeit von 38 min auf 15 min zu verkürzen.
Begründung
Bahnverkehrs der RB 11 (Höchst - Bad Soden) Ist der Schienenersatzverkehr die "Ultima Ratio"? Mit großer Verwunderung hat der Ortsbeirat nur wenige Tage vor der Einstellung der RB 11 (Höchst - Bad Soden) und der damit verbundenen Einrichtung des Schienenersatzverkehrs erfahren. Aus der Pressemitteilung der verantwortlichen Stellen ist zu entnehmen, dass die Einrichtung des Schienenersatzverkehrs aufgrund der Aufnahme der Errichtungsarbeiten im Höchster Bahnhof zur Verwirklichung der RTW als unumgänglich angesehenen wird. Zwischenzeitlich wurde der Schienenersatzverkehr in Form einer Buslinie eingerichtet. Die Fahrzeiten haben sich daraufhin massiv verlängert, sodass die Linie RB 11 für viele bisherige Nutzerinnen und Nutzer keine adäquate ÖPNV-Anbindung im Sinne einer Verkehrswende mehr darstellt. Diesen Ausführungen vorausgeschickt möge der Ortsbeirat beschließen, der Magistrat wird gebeten: 1. in Erfahrung zu bringen, weshalb die Kommunikation seitens der betroffenen Stellen zur Einstellung der schienengebundenen RB 11 nur wenige Tage vorher bekannt gegeben worden ist. Insbesondere sollte sichergestellt werden, dass bei ähnlichen Streckenveränderungen zeitgerechter kommuniziert wird, sodass die Nutzerinnen und Nutzer nach angemessenen Alternativen Ausschau halten können. 2. beim Betreiber der RB 11 den Wunsch anzubringen, dass die Nutzung eines anderen Abfahrgleises am Bahnhof Höchst als eine Alternative gesehen werden könnte (ggf. in definierten Baufenstern), den unattraktiven Schienenersatzverkehr zu umgehen. 3. sollte der Betrieb des schienengebunden Streckenverkehrs aus Höchst nicht möglich sein, so sollte darauf hingewirkt werden, dass die Linie RB 11 ab der Station Sossenheim Bahnhof betrieben wird, um die Fahrzeit von 38 min auf 15 min zu verkürzen.