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Friedberger Platz: Maßnahmenplan zur Reduzierung der Freitagsparty ab 20 Uhr

Vorlagentyp: OF GRÜNE

Begründung

Reduzierung der Freitagsparty ab 20 Uhr Vorbemerkungen Der Friedberger Platz hat schon viel erlebt: Tankstellen, Autokreuzung, Brachland, dann Grünfläche und ein wunderschön gestalteter Platz mit einem sehr gut angenommenen Wochenmarkt. So ist der Friedberger Platz zu dem sozialen Treffpunkt im Nordend geworden. Aber der Friedberger Platz erlebt jeden Freitag auch eine große Spontanfeier, die mittlerweile viel zu groß für den Platz geworden ist. Die Beschwerden der Anwohnerinnen und Anwohner rund um den Friedberger Platz, aber auch die der Passantinnen und Passanten werden immer mehr und immer drastischer. Die Vorfälle, die zu den Beschwerden führen werden immer dramatischer. Es scheint so, als ob die Mehrheit der spontan Feiernden nach 20 Uhr ihre mitgebrachten Flaschen und ihren Müll einfach liegen lassen. Und es wird keine Rücksicht mehr auf die Nachbarn genommen, wenn laut gegrölt, in die Vorgärten uriniert oder dort sogar kopuliert wird. Da der Markt aber von allen sehr gut angenommen wird, soll ein Maßnahmenplan dazu beitragen, den Markt am Freitag zu erhalten. Und den Menschen im Nordend weiterhin die Möglichkeit zu bieten, sich an Freitagen dort zu treffen und soziale Kontakte zu pflegen. Deshalb

Inhalt

Antrag vom 04.05.2011, OF 1/3

Betreff: Friedberger Platz: Maßnahmenplan zur Reduzierung der Freitagsparty ab 20 Uhr Vorbemerkungen Der Friedberger Platz hat schon viel erlebt: Tankstellen, Autokreuzung, Brachland, dann Grünfläche und ein wunderschön gestalteter Platz mit einem sehr gut angenommenen Wochenmarkt. So ist der Friedberger Platz zu dem sozialen Treffpunkt im Nordend geworden. Aber der Friedberger Platz erlebt jeden Freitag auch eine große Spontanfeier, die mittlerweile viel zu groß für den Platz geworden ist. Die Beschwerden der Anwohnerinnen und Anwohner rund um den Friedberger Platz, aber auch die der Passantinnen und Passanten werden immer mehr und immer drastischer. Die Vorfälle, die zu den Beschwerden führen werden immer dramatischer. Es scheint so, als ob die Mehrheit der spontan Feiernden nach 20 Uhr ihre mitgebrachten Flaschen und ihren Müll einfach liegen lassen. Und es wird keine Rücksicht mehr auf die Nachbarn genommen, wenn laut gegrölt, in die Vorgärten uriniert oder dort sogar kopuliert wird. Da der Markt aber von allen sehr gut angenommen wird, soll ein Maßnahmenplan dazu beitragen, den Markt am Freitag zu erhalten. Und den Menschen im Nordend weiterhin die Möglichkeit zu bieten, sich an Freitagen dort zu treffen und soziale Kontakte zu pflegen. Deshalb möge der Ortsbeirat beschließen, den Magistrat aufzufordern, folgenden Maßnahmenplan umgehend und für mehrere Wochen umzusetzen, um die Freitagspartys nach dem Markt auf dem Friedberger Platz wieder in einem nachbarschaftlich verträglichen Rahmen zu bringen: - Die Stadtpolizei sorgt dafür, dass jeden Freitag ab 17 Uhr alle illegal geparkten Fahrzeuge (auch auf den Anwohnerparkplätzen) rund um den Friedberger Platz abgeschleppt werden. - Ein Schild wird zentral auf dem Platz angebracht, das mit Piktogrammen aufzeigt, wie hoch die Bußgelder für illegalen Müll, Störung der Nachtruhe und Urinieren in der Öffentlichkeit sind. - Auf dem Friedberger Platz und in seiner Umgebung kontrolliert an Freitagabenden die Stadtpolizei, die auf Verstöße stark hinweist und auch Bußgelder für oben genannte Ordnungswidrigkeiten ausstellt. - Den Kiosken in der Umgebung wird untersagt, nach 22 Uhr Alkohol zu verkaufen (wenn rechtlich möglich). - Für weitere und kreative Maßnahmen wird es ein Gespräch mit der Bürgerinitiative "Rettet den Friedberger Markt" geben. Falls diese Maßnahmen nicht dazu führen, dass die Situation sich verbessert, sollen weitere Maßnahmen geprüft und gegebenenfalls nacheinander angewendet werden: - Zum Schutz und zur Erholung wird die ramponierte Rasenfläche des Friedberger Platzes für einen Zeitraum gesperrt und mit einem hohen Bauzaun umgrenzt. - Als wirklich allerletzte Maßnahme soll geprüft werden, ob der Markt auf einen anderen Tag z.B. Mittwoch verschoben werden kann. Dies wäre aber nur eine Maßnahme im äußersten Fall, da der Freitagsmarkt zu einer Institution im Nordend geworden ist. Zusätzlich wird die Ortsvorsteherin gebeten, im Gespräch mit dem Dezernat die Dringlichkeit des Antrages zu bekräftigen. Begründung: Dadurch, dass die Anzahl der spontan Feiernden schon an den ersten schönen Freitagen in diesem Jahr so hoch war, dass die Marktbetriebe kaum abbauen konnten, zeichnet sich nicht ab, dass alle gegenwärtigen Maßnahmen zu einer Verbesserung führen. Deshalb sind diese ordnungspolitischen Maßnahmen leider notwendig, denn es ist dringend geboten, den Anwohnerinnen und Anwohnern ihre Nachtruhe zurück zu geben und den Platz auch für Passantinnen und Passanten offen zu halten. Eine mögliche Sperrung der Rasenfläche soll den Platz für einen Zeitraum ungemütlicher machen, mit einer möglichen Verlegung auf einen anderen Tag würde die Party ins Wochenende wegfallen. Diese beiden MaßnahmenBeratung im Ortsbeirat: 3