Benachteiligung und Gefährdung von Fußgängern an Ampeln beenden
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Anregung vom 13.09.2019, OA 459 entstanden aus Vorlage: OF 1387/5 vom 27.08.2019
Betreff: Benachteiligung und Gefährdung von Fußgängern an Ampeln beenden Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Um die systematische Gefährdung und Benachteiligung von Fußgängern an den Ampeln am Mainufer zu beenden, wird der Magistrat gebeten, die Schaltung von Ampeln in Sachsenhausen, die Fußgängergrünphasen von nur 15 Sekunden aufweisen, auf mindestens 30 Sekunden zu verlängern. Begründung: Das Frankfurter Straßenverkehrsamt benachteiligt und gefährdet Fußgänger regelmäßig durch Fußgängerampeln an mehrspurigen Straßen am Mainufer, die nur 15-sekündige Grünphasen für Fußgänger anzeigen. Fußgänger befinden sich stets in der Mitte der Straße, wenn die Ampel auf Rot schaltet. Es besteht überhaupt nicht die Möglichkeit, die Straße innerhalb der Grünphase zu überqueren. Da diese Situation - bei Fußgängerrot in der Mitte einer stark befahrenen Straße - für Fußgänger potenziell lebensgefährlich ist, entsteht extremer Stress für alle Fußgänger, noch mehr für solche mit Gehbehinderung oder in Begleitung von kleinen Kindern. Derartige Schaltungen mögen nach den Richtlinien für Lichtsignalanlagen zulässig sein, für Fußgänger bedeuten sie unzumutbaren Stress, weil das Rotlicht Gefahr signalisiert und nicht erkennbar ist, ob noch Schutz vor querendem Verkehr besteht. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 5