Nach Ausfall des Bades in der Ernst-Reuter-Schule Alternativen für den Schwimmunterricht bereitstellen
Vorlagentyp: OA
Inhalt
Anregung vom 29.10.2009, OA 1017 entstanden aus Vorlage: OF 524/8 vom 29.10.2009
Betreff: Nach Ausfall des Bades in der Ernst-Reuter-Schule Alternativen für den Schwimmunterricht bereitstellen Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird beauftragt,
- den Ortsbeirat detailliert über den gegenwärtigen Stand der Planungen zu informieren und möglichst schnell eine Entscheidung über Renovierung oder Abriss und Neubau der Schwimmhalle in der Ernst-Reuter-Schule zu fällen,
- ebenfalls so schnell wie möglich allen von der Schließung betroffenen Schulen im Ortsbezirk in den Morgenstunden sowie allen von der Schließung betroffenen Vereinen des Ortsbezirks in den Abendstunden die Nutzung der Titus Therme zu ermöglichen,
- die Eintrittskosten für die Ersatzlösung (z.B. auch für die Therapeuten für in der Titus Therme durchgeführte Therapien für behinderte Schülerinnen und Schüler der Ernst-Reuter-Schule) zu übernehmen und die bisher von Privat getragenen Kosten zu erstatten sowie
- die folgenden Fragen zu beantworten:
- a)Welche Schulen und Vereine sind neben den bereits erwähnten in welchem Umfang von der Schließung der Schwimmhalle betroffen?
- b)Wann werden beziehungsweise wurden den betroffenen Schulen und Vereinen welche Ersatzlösungen angeboten?
- c)Mit welchen Einschränkungen beziehungsweise Erschwernissen müssen die Betroffenen (Schülerinnen und Schüler sowie die Vereinsmitglieder) für welchen Zeitraum rechnen? Wird ein Ausgleich für evtl. entstandene Mehraufwendungen (z.B. Fahrgeld) gewährt?
- d)Aus welchem Grund hat es seit den Osterferien keine Informationen an die Betroffenen hinsichtlich Ersatzlösungen gegeben?
- e)Warum ist die Sanierung der Schwimmhalle nicht in die Prioritätenliste für das Konjunkturprogramm aufgenommen worden? Begründung: Für viele Kinder ist der Unterricht in der Schule die einzige Möglichkeit, Schwimmen zu lernen. Die Stadt Frankfurt steht hier in der Pflicht, den im
- Schuljahr obligatorischen Unterricht auch tatsächlich in einem mit vertretbarem Zeitaufwand zu erreichenden Bad zu ermöglichen. Gleichzeitig muss auch den Vereinen die Möglichkeit gegeben werden, ihren Betrieb aufrechtzuerhalten. In den letzten Jahren musste das Schwimmbad in der Ernst-Reuter-Schule immer wieder wegen Renovierungsarbeiten geschlossen werden, seit April dieses Jahres ist es ganz zu. Von der Schließung betroffen sind u.a. die vier Grundschulen des Ortsbezirks (Robert-Schumann-Schule, Heinrich-Kromer-Schule, Erich-Kästner-Schule, Römerstadtschule), denen von Seiten des Stadtschulamts bis jetzt keine vernünftige Alternative für den im dritten Schuljahr obligatorischen Schwimmunterricht angeboten werden konnte. Die räumlich am nächsten gelegenen Titus Thermen wurden offensichtlich nicht in Erwägung gezogen, statt dessen Zeiten im nur nach langer Straßenbahnfahrt bzw. mit Hilfe extra eingesetzter Busse zu erreichenden Rebstockbad angeboten, in dem zudem keine Bahnen abgetrennt werden können, was die Beaufsichtigung der Kinder erheblich erschwert. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 8