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Verbesserte Verkehrsanbindung des Waldstadions und Aufforstung der Isenburger Schneise

Vorlagentyp: NR CDU SPD GRÜNE

Begründung

Waldstadions und Aufforstung der Isenburger Schneise Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

  1. Der Magistrat wird gebeten, baldmöglichst eine schnelle und sichere Radwegeverbindung aus Richtung Innenstadt/Niederrad bis zum Bike-Point am Haupteingang des Waldstadions zu schaffen und die am Bike-Point zur Verfügung stehende Zahl der Abstellplätze signifikant zu erhöhen.
  2. Der Magistrat wird ferner gebeten, gemeinsam mit der Sportpark Stadion GmbH eine Verbesserung der Verkehrsanbindung des Waldstadions auf der Grundlage einer fundierten Analyse der Verkehrssituation an Veranstaltungstagen zu untersuchen und die Ergebnisse der Stadtverordnetenversammlung vorzulegen. Dabei sind folgende Punkte zu berücksichtigen:
    • a)Prüfung, wie die Erreichbarkeit des Stadions für Radfahrerinnen und Radfahrer aus der Region verbessert werden kann und wo weitere Radabstellanlagen eingerichtet werden können.
    • b)Prüfung, wie in Zukunft die ÖPNV-Anbindung des Waldstadions so ausgebaut und regional verstärkt wird, dass mit dem Zuwachs an Besucherinnen und Besuchern des Stadions auch der Anteil an den Nutzerinnen und Nutzer des ÖPNV erhöht wird. Beispiele dafür sind die Anbindung des Stadions an die Regionaltangente West und eine Regionaltangente Ost (Schienenring), der Ausbau der Buslinien zum Stadion, mehr Straßenbahnen an Spieltagen, der Einsatz von Pendel-S-Bahnen auf den Strecken Hauptbahnhof-Stadion und Flughafen-Stadion bzw. Gateway Garden-Stadion.
    • c)Prüfung der Machbarkeit und der Kosten für die Errichtung eines Parkhauses im Umfeld des Stadions - z.B. über der vorhandenen Straßenbahnstation -, damit im Anschluss die Isenburger Schneise aufgeforstet werden kann. Das Parkhaus soll als zusätzliches Parkhaus bei Veranstaltungen im Stadion und zudem als P+R-Parkhaus zur Verfügung stehen. Begründung: Angesichts der Überlastung des Straßennetzes rund um das Waldstadion an Veranstaltungstagen ist es sinnvoll und notwendig, eine Anreise mit anderen Verkehrsmitteln, mit dem ÖPNV oder dem Fahrrad, zu erleichtern. Dafür bieten sich sowohl kurz- und mittelfristige Maßnahmen wie die Ausweitung des Straßenbahn- und Busverkehrs, der Ausbau von Radabstellplätzen und Radwegen wie auch langfristige Maßnahmen wie der Anschluss an die Regionaltangente West und eine Regionaltangente Ost (Schienenring) sowie regionale Radschnellwege an. Gleichwohl müssen im Umfeld des Stadions auch weiterhin ausreichend Parkplätze für Autos zur Verfügung stehen. Diese Parkplätze sollten möglichst wenig Grünfläche versiegeln und auch außerhalb der Veranstaltungstage genutzt werden können. So besteht seit langem die Notwendigkeit, den Parkplatz Isenburger Schneise aufzuforsten, der bislang allerdings bei Veranstaltungen im Stadion als Parkplatz dringend benötig wird. Um eine Aufforstung des Parkplatzes Isenburger Schneise endlich ermöglichen zu können, sollte ein Parkhaus mit möglichst geringer Flächenversiegelung entstehen. Dieses Parkhaus ließe sich außerhalb der Veranstaltungszeiten als P+R-Parkhaus mit direktem ÖPNV-Anschluss nutzen.

Inhalt

Antrag vom 25.09.2019, NR 979

Betreff: Verbesserte Verkehrsanbindung des Waldstadions und Aufforstung der Isenburger Schneise Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

  1. Der Magistrat wird gebeten, baldmöglichst eine schnelle und sichere Radwegeverbindung aus Richtung Innenstadt/Niederrad bis zum Bike-Point am Haupteingang des Waldstadions zu schaffen und die am Bike-Point zur Verfügung stehende Zahl der Abstellplätze signifikant zu erhöhen.

  2. Der Magistrat wird ferner gebeten, gemeinsam mit der Sportpark Stadion GmbH eine Verbesserung der Verkehrsanbindung des Waldstadions auf der Grundlage einer fundierten Analyse der Verkehrssituation an Veranstaltungstagen zu untersuchen und die Ergebnisse der Stadtverordnetenversammlung vorzulegen. Dabei sind folgende Punkte zu berücksichtigen:
    • a)Prüfung, wie die Erreichbarkeit des Stadions für Radfahrerinnen und Radfahrer aus der Region verbessert werden kann und wo weitere Radabstellanlagen eingerichtet werden können.
    • b)Prüfung, wie in Zukunft die ÖPNV-Anbindung des Waldstadions so ausgebaut und regional verstärkt wird, dass mit dem Zuwachs an Besucherinnen und Besuchern des Stadions auch der Anteil an den Nutzerinnen und Nutzer des ÖPNV erhöht wird. Beispiele dafür sind die Anbindung des Stadions an die Regionaltangente West und eine Regionaltangente Ost (Schienenring), der Ausbau der Buslinien zum Stadion, mehr Straßenbahnen an Spieltagen, der Einsatz von Pendel-S-Bahnen auf den Strecken Hauptbahnhof-Stadion und Flughafen-Stadion bzw. Gateway Garden-Stadion.
    • c)Prüfung der Machbarkeit und der Kosten für die Errichtung eines Parkhauses im Umfeld des Stadions - z.B. über der vorhandenen Straßenbahnstation -, damit im Anschluss die Isenburger Schneise aufgeforstet werden kann. Das Parkhaus soll als zusätzliches Parkhaus bei Veranstaltungen im Stadion und zudem als P+R-Parkhaus zur Verfügung stehen. Begründung: Angesichts der Überlastung des Straßennetzes rund um das Waldstadion an Veranstaltungstagen ist es sinnvoll und notwendig, eine Anreise mit anderen Verkehrsmitteln, mit dem ÖPNV oder dem Fahrrad, zu erleichtern. Dafür bieten sich sowohl kurz- und mittelfristige Maßnahmen wie die Ausweitung des Straßenbahn- und Busverkehrs, der Ausbau von Radabstellplätzen und Radwegen wie auch langfristige Maßnahmen wie der Anschluss an die Regionaltangente West und eine Regionaltangente Ost (Schienenring) sowie regionale Radschnellwege an. Gleichwohl müssen im Umfeld des Stadions auch weiterhin ausreichend Parkplätze für Autos zur Verfügung stehen. Diese Parkplätze sollten möglichst wenig Grünfläche versiegeln und auch außerhalb der Veranstaltungstage genutzt werden können. So besteht seit langem die Notwendigkeit, den Parkplatz Isenburger Schneise aufzuforsten, der bislang allerdings bei Veranstaltungen im Stadion als Parkplatz dringend benötig wird. Um eine Aufforstung des Parkplatzes Isenburger Schneise endlich ermöglichen zu können, sollte ein Parkhaus mit möglichst geringer Flächenversiegelung entstehen. Dieses Parkhaus ließe sich außerhalb der Veranstaltungszeiten als P+R-Parkhaus mit direktem ÖPNV-Anschluss nutzen.

Beratungsverlauf 5 Sitzungen

Sitzung 34
Ausschusses für Umwelt und Sport
TO I, TOP 16
Angenommen
Der Vorlage NR 979 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.
Zustimmung:
CDU SPD Grüne Linke FRAKTION BFF Frankfurter
Ablehnung:
AFD FDP
Sitzung 35
OBR 5
TO I, TOP 55
Angenommen
Der Vorlage NR 979 wird zugestimmt.
Zustimmung:
CDU SPD Grüne FDP Linke Fraktionslos
Ablehnung:
BFF
Sitzung 35
OBR 1
TO I, TOP 33
Angenommen
Die Vorlage NR 979 dient zur Kenntnis.
Zustimmung:
Alle
Sitzung 34
Verkehrsausschusses
TO I, TOP 15
Angenommen
Der Vorlage NR 979 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.
Zustimmung:
CDU SPD Grüne Linke Frankfurter BFF FRAKTION ÖkoLinX-ARL
Ablehnung:
AFD FDP
Sitzung 37
Stadtverordnetenversammlung
TO I, TOP 7
Angenommen
a) Der Vorlage NR 979 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. b) Die Wortmeldungen der Stadtverordneten Podstatny, Maier, Rinn und Daum dienen zur Kenntnis.
Zustimmung:
SPD Grüne Linke BFF FRAKTION
Ablehnung:
AFD FDP

Reden im Parlament

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