Barrieren abbauen - nicht nur planen, sondern endlich machen!
Antrag
1. den seit gut zwei Jahren in Abstimmung befindlichen Fachtag für ein neues Wohnungsbauprojekt im "Universal Design" im Jahr 2024 endlich durchzuführen 2. aufbauend auf diesem Fachtag eine regelmäßig stattfindende Fachtagung zum Thema "Barrierefreien Wohnraum schaffen" zu initiieren.
Begründung
Ältere Menschen, Menschen mit Beeinträchtigungen: Es gibt viele Menschen, die auf eine barrierefreie oder zumindest barrierearme Wohnung angewiesen sind, um selbstbestimmt leben zu können. Die Zahl wird weiter zunehmen. Barrierefreiheit mitzudenken, sollte also selbstverständlich werden. Denn nicht nur aufgrund der UN-Behindertenrechtskonvention sollte doch jeder selbst entscheiden können, wo und wie er oder sie leben möchte. Zudem ist barrierefreier bzw. barrierearmer Wohnraum für alle Menschen komfortabel und nachhaltig im Sinne einer dauerhaften und flexiblen Nutzbarkeit. Doch barrierefreier Wohnraum ist knapp - auch in Frankfurt. Ist es für Menschen in Frankfurt grundsätzlich schon schwer eine bezahlbare Wohnung zu finden, so ist es für die Menschen, die eine barrierefreie bzw. barrierearme Wohnung benötigen, fast unmöglich. "Universal Design" als ein "Design für alle", bietet einen Ansatz für die Schaffung von barrierefreiem Wohnraum. Leider hat es der Magistrat bisher noch nicht einmal geschafft, den Fachtag, für den bereits in den Haushalt 2022 Mittel eingestellt wurden, umzusetzen - gemäß Antwort des Magistrats vom 15.06.2023 befand man sich noch in Abstimmung und ein Jahr später ist kein neuer Sachstand bekannt. Entsprechend weit ist man von einem entsprechenden Projekt entfernt. Es ist mit dem einen Fachtag auch nicht getan. Um barrierefreies bzw. barrierearmes Wohnen als zentrales Thema zu verankern und frühzeitig bei Planungen zu berücksichtigen, ist ein regelmäßiger Austausch sinnvoll. Ziel einer Fachtagung ist daher, einen regelmäßigen Austausch zwischen Sachverständigen, Fachexperten, Vertretern der öffentlichen und privaten Wohnungsbauwirtschaft und Betroffenen sicherzustellen, um für das Thema zu sensibilisieren. Damit kann frühzeitig auf aktuelle Trends und Konzepte zu der Thematik reagiert werden kann.
Beratungsverlauf 1 Sitzung
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