IT-Probleme der Schulen ernst nehmen und beheben
Antrag
- Alle IT-Rollouts an Frankfurter Schulen werden auf ihre Vollständigkeit hin überprüft und so beendet, dass alle vorhandenen Geräte auch wirklich nutzbar sind.
- Zukünftig wird jedes Rollout final durch die Schule bestätigt, damit die Schulleitung zeitnah potentielle Nachbesserungsbedarfe eingeben kann.
- Die WLAN-Installation wird umgehend und flächendeckend fertiggestellt und das WLAN, wo nötig, derart stabilisiert, dass es auf allen schulischen mobilen Endgeräten verlässlich funktioniert.
- Es wird eine Unterscheidungsmöglichkeit zwischen Schüler- und Lehrer/-innen-Zugängen beim Login in das Pädagogische Netz geschaffen, damit die Lehrer/-innen die Freigabe bestimmter Inhalte und Datenvolumina nach Jahrgangsstufen steuern können.
- Es wird eine ausreichende Datenverbindung sichergestellt, bei Bedarf über eine Erhöhung der Kapazitäten, wo dies möglich ist durch Nachinstallation und/oder Aufrüsten der gesamten Inhouse-Verkabelung auf Mindeststandard 10GBASE-T.
- Die im Zuge des Digitalpakts vereinbarte technische Ausrüstung wird endlich vollständig beschafft bzw. ausgeliefert.
- Die Endgeräte für das Lehrpersonal werden in das EDU-Netzwerk / pädagogische Netz der Stadt einbezogen.
- Für eine verbesserte Kommunikation wird ein Gremium eingerichtet, in dem Schulträger (Amt für IT sowie andere relevante Ämter) und Schulen sich miteinander austauschen, um Lösungen zu finden.
Begründung
Verschiedene Schulen klagen über eine schlechte IT-Infrastruktur und Probleme bei der Kommunikation mit der Stadt. Teilweise wurden im Rahmen des IT-Rollouts beispielsweise Convertibles für Fachräume bereitgestellt, aber nicht die dazugehörigen Adapter, sodass diese nicht mehr mit dem im Raum vorhandenen Beamer verbunden werden können. In anderen Fällen sind bestellte Geräte immer noch nicht geliefert worden. Zwar haben nun fast alle Schulen verfügbares WLAN, jedoch gibt es auch hier Probleme, weil nicht alle relevanten Räume abgedeckt werden oder die Verbindung oft abbricht, Access Points fehlen etc. In einem offenen Brief berichtete die Schule am Ried zum Beispiel, dass die Stadt alle Netzwerk-Dosen aus Spargründen standardmäßig mit "Cable-Sharing" verkabelt habe, während bereits vor über 20 Jahren in Gebäuden eine "Full-Duplex"-Verkabelung mit 1GB der Standard gewesen sei. Erst mit der Ausstattung des WLAN seien die Ports für die Access-Points von Fast Ethernet (100MBit) auf 1GBit hochgesetzt worden. Trotzdem sei dies nicht ausreichend und führe im Bereich der Verwaltung und der Lehrerarbeitsräume immer wieder zu Engpässen. Die Stadt weigert sich zudem anscheinend mit Verweis auf die externe Zuständigkeit (Rednet), Landesrechner in das EDU-Netzwerk einzupflegen. Somit werden die vom Land angeschafften Rechner zu besseren Schreibblocks degradiert, da sie in ein BYOD-Netzwerk geschaltet werden müssen. Hier jedoch kann nicht gedruckt oder auf den Server der Schule zugegriffen werden, was die Arbeit der Lehrerinnen und Lehrer erschwert. Dies ist in anderen Schulamtsbezirken ohne Probleme möglich. In Frankfurt wird immer auf die hohe Anzahl an Schulen verwiesen. Doch der Main-Kinzig-Kreis hat beispielsweise ebenso eine hohe Anzahl an Schulen und zudem noch den Malus der großen Fläche. Abschließend berichten viele Schulen, dass ihre Anfragen, die zu einer Verbesserung der Lage hätten dienen können, ihre Bitten um Hilfe, ihre Vorschläge der Kooperation und Erprobung neuer Möglichkeiten von der Stadt oft unbeantwortet bleiben. Dies kann nicht sein und muss dringend geändert werden.
Beratungsverlauf 5 Sitzungen
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