Kneipptretwasserbecken und Barfußpfad in Frankfurt
Begründung
Frankfurt Die gesundheitsfördernde Wirkung von Wasser und Bewegung im Element Wasser ist unumstritten. Zahlreiche Städte in Deutschland verfügen daher über Wassertretstellen, an denen sich die Bevölkerung der persönlichen Gesundheitsvorsorge widmen kann. Mit Wasseranwendungen werden über die Haut Temperaturreize vermittelt, die im Körper positive Reaktionen auslösen. So stärken Kneippanwendungen die Abwehrkräfte und wirken ausgleichend und belebend auf das Herz/ Kreislauf- und Nervensystem. Im näheren Umfeld von Frankfurt verfügen lediglich Bad Homburg und Bad Vilbel über Kneipptretbecken. Als sinnvolle und attraktive Ergänzung zum Kneipptretbecken könnte ein Barfußpfad für alle Bürger (jung und alt, Familien, Kinder, Kindergartengruppen, Schulklassen) eine besondere Form von Freizeiterlebnis im Freien bieten. Es ist ein besonderer Parcours der taktiles, sinnliches Erleben der Natur und des eigenen Körpers miteinander verbindet. Hier gibt es Wasserbecken mit Schlamm, mit klarem oder trübem Wasser, mit Untergründen verschiedener Art wie z.B. Sand, Kiesel und größeren Steinen. In manchen Wasserbecken ist der Untergrund nicht zu sehen, das Fühlen und Wahrnehmen wird also zu einer Überraschung. Es gibt Untergründe, die besondere Reize bieten, durch raue oder weiche Materialien. Kleine oder auch größere Hindernisse aus verschiedenen Materialien, vornehmlich aus Holz, sind zu überwinden. Hier wird über Brücken gelaufen, über Wiesen oder auch durch Schlamm. Das taktile sensorische Erleben bietet so eine besondere Form der Entspannung im gleichzeitigen Erlebnis mit der Natur. Es wäre wünschenswert, für den Barfußpfad ein abgeschlossenes Areal, in einem Park oder einer Grünfläche, zu haben. Es könnten auch Möglichkeiten zum Umziehen und zum Aufbewahren von Schuhen und Taschen geboten werden. Bisher gibt es in Frankfurt keinen solchen Park, wie hingegen in anderen Städten der Region. Es gibt einen kleineren Barfußpfad im Freudenberger Schloss in Wiesbaden sowie in Bad Nauheim. Einen großen Barfuß Park bietet Bad Kreuznach. Die Einrichtung einer Wassertretstelle sowie eines Barfußpfades in Frankfurt am Main sehen wir daher im Sinne der Gesundheitsvorsorge und als weitere Attraktion für die Frankfurter Bevölkerung und deren Besucher als äußerst erstrebenswert an. Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen: Der Magistrat wird aufgefordert zu prüfen und zu berichten, wie und an welchen Stellen (z.B. in Parks, Palmengarten, Urselbach,....) sich in Frankfurt eine Wassertretstelle und ein Barfußpfad realisieren lassen und mit welchen Investitionskosten und Folgekosten zu rechnen ist.
Inhalt
Antrag vom 07.06.2011, NR 29
Betreff: Kneipptretwasserbecken und Barfußpfad in Frankfurt Die gesundheitsfördernde Wirkung von Wasser und Bewegung im Element Wasser ist unumstritten. Zahlreiche Städte in Deutschland verfügen daher über Wassertretstellen, an denen sich die Bevölkerung der persönlichen Gesundheitsvorsorge widmen kann. Mit Wasseranwendungen werden über die Haut Temperaturreize vermittelt, die im Körper positive Reaktionen auslösen. So stärken Kneippanwendungen die Abwehrkräfte und wirken ausgleichend und belebend auf das Herz/ Kreislauf- und Nervensystem. Im näheren Umfeld von Frankfurt verfügen lediglich Bad Homburg und Bad Vilbel über Kneipptretbecken. Als sinnvolle und attraktive Ergänzung zum Kneipptretbecken könnte ein Barfußpfad für alle Bürger (jung und alt, Familien, Kinder, Kindergartengruppen, Schulklassen) eine besondere Form von Freizeiterlebnis im Freien bieten. Es ist ein besonderer Parcours der taktiles, sinnliches Erleben der Natur und des eigenen Körpers miteinander verbindet. Hier gibt es Wasserbecken mit Schlamm, mit klarem oder trübem Wasser, mit Untergründen verschiedener Art wie z.B. Sand, Kiesel und größeren Steinen. In manchen Wasserbecken ist der Untergrund nicht zu sehen, das Fühlen und Wahrnehmen wird also zu einer Überraschung. Es gibt Untergründe, die besondere Reize bieten, durch raue oder weiche Materialien. Kleine oder auch größere Hindernisse aus verschiedenen Materialien, vornehmlich aus Holz, sind zu überwinden. Hier wird über Brücken gelaufen, über Wiesen oder auch durch Schlamm. Das taktile sensorische Erleben bietet so eine besondere Form der Entspannung im gleichzeitigen Erlebnis mit der Natur. Es wäre wünschenswert, für den Barfußpfad ein abgeschlossenes Areal, in einem Park oder einer Grünfläche, zu haben. Es könnten auch Möglichkeiten zum Umziehen und zum Aufbewahren von Schuhen und Taschen geboten werden. Bisher gibt es in Frankfurt keinen solchen Park, wie hingegen in anderen Städten der Region. Es gibt einen kleineren Barfußpfad im Freudenberger Schloss in Wiesbaden sowie in Bad Nauheim. Einen großen Barfuß Park bietet Bad Kreuznach. Die Einrichtung einer Wassertretstelle sowie eines Barfußpfades in Frankfurt am Main sehen wir daher im Sinne der Gesundheitsvorsorge und als weitere Attraktion für die Frankfurter Bevölkerung und deren Besucher als äußerst erstrebenswert an. Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen: Der Magistrat wird aufgefordert zu prüfen und zu berichten, wie und an welchen Stellen (z.B. in Parks, Palmengarten, Urselbach,....) sich in Frankfurt eine Wassertretstelle und ein Barfußpfad realisieren lassen und mit welchen Investitionskosten und Folgekosten zu rechnen ist.
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