Verbesserung der Zufahrt zum Wertstoffhof Nord der FES im Gewerbegebiet Am Martinszehnten
Antrag
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
- Der Magistrat wird gebeten, zu prüfen und zu berichten, wie die Situation verbessert werden kann, ob beispielsweise
- a)die Öffnungszeiten verändert werden sollten,
- b)die Einrichtung einer Einbahnstraßen-Regelung auf der Max-Holder-Str. möglich ist,
- c)diese Einbahnstraßenregelung permanent oder temporär z.B. samstags gelten sollte,
- d)in welcher geeigneten baulichen Form die Einrichtung einer Wartespur für den Wertstoffhof Nord möglich ist,
- e)eine Einbahnstraßenregelung mit Wartespur eine Einschränkung für die Erreichbarkeit der übrigen in der Max-Holder-Straße ansässigen Gewerbebetriebe bedeuten würde,
- f)für den Wertstoffhof Nord und die anderen Wertstoffhöfe in der Stadt gegebenenfalls ein Ticketingsystem eingeführt werden kann, wo z.B. für einem Zeitraum von 30 Minuten eine begrenzte Anzahl an Anlieferungsrechten in den Wertstoffhof gebucht werden könnte.
Begründung
Nicht erst in Zeiten der Corona-Krise wird der Wertstoffhof Nord der FES im Gewerbegebiet Am Martinszehnten insbesondere am Wochenende sehr stark frequentiert. Dies führt dazu, dass sich auf der Zufahrt in der Max-Holder-Straße regelmäßig in beide Fahrbahnrichtungen unzählige Autos stauen. Wartezeiten von einer Stunde sind durchaus nicht unüblich. Da durch die wartenden Autos die Max-Holder-Straße immer jeweils nur auf der Gegenfahrbahn befahren werden kann, kommt es teilweise zu gefährlichen Begegnungs- und Überholvorgängen durch den Durchgangsverkehr, der an der Warteschlange vorbeifahren möchte. Gleichzeitig kommt es, bedingt durch die Wartezeiten, abends zur Schließzeit des Wertstoffhofs für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu teilweise unschönen Szenen, wenn sie Besucherinnen und Besucher, die zuvor über eine Stunde in der Warteschlange gestanden haben, abweisen müssen. Um diese gefährliche Verkehrssituation zu entschärfen und gleichzeitig die Akzeptanz bei den Wertstoffhofbesucherinnen und -besucher zu erhöhen, sowie die Arbeitssituation für die FES-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter zu entspannen, sollte über ein Einbahnstraßensystem im Gewerbegebiet am Martinszehnten nachgedacht werden.
Beratungsverlauf 6 Sitzungen
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