FES-Wertstoffhof Nord (Kalbach) für Kofferraumservice zugänglich machen
Bericht
Der Wertstoffhof Nord wurde ursprünglich für eine Benutzung an drei Tagen in der Woche konzipiert. Inzwischen wird die Entsorgungsleistung - Montag bis Samstag - an sechs Tagen in der Woche angeboten. Die aktuellen Wartezeiten sind ausdrücklich der Corona-Situation geschuldet. In der Zeit vor Corona sah sich die FES GmbH täglich mit ca. 250 Anlieferungen konfrontiert. Während des Lockdowns sind die Zahlen auf ca. 1.100 gestiegen und haben sich somit mehr als vervierfacht. Aktuell beläuft sich der Andrang auf ca. 450 - 500 Entsorgungen und ist damit noch immer nicht auf dem Normalstand. Wartezeiten, wie sie noch im vergangenen Jahr üblich waren, können daher derzeit nicht garantiert werden. Die in der Anregung dargestellten Zustände lassen sich daher nicht auf die etablierten und in der Vergangenheit ja auch bewährten Betriebsabläufe zurückführen. So ist beispielsweise eine Trennung des Kofferraumservice von der gewerblichen Entsorgung allein aus logistischen Gründen - mit der begrenzten Fläche des Wertstoffhofes -nicht umsetzbar. Zudem haben auch die an die Abfallsatzung angeschlossenen Gewerbebetriebe das Anrecht auf Entsorgungsmöglichkeiten am Wertstoffhof. Eine Anlieferung für Fußgängerinnen und Fußgänger und Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer wird derzeit aus den o.g. Gründen ausgeschlossen, da auch bei dieser Zielgruppe am Eingang eine Vorkontrolle durchgeführt wird und auch hier der Abstand gewährleistet werden muss. Langfristig, wenn sich die Wartezeiten wieder normalisiert haben, ist die getrennte Zuführung von Radfahrenden und Fußgängerinnen und Fußgängern geplant, um dieser Zielgruppe, die i.d.R. nur kleine Mengen entsorgt, eine unkomplizierte Anlieferung zu ermöglichen. Grundsätzlich wird im Laufe der Zeit eine Normalisierung der Situation erwartet, auch durch die Öffnung des neuen Wertstoffhofes in Höchst. Mit der kommenden Änderung der Abfallsatzung wird dieser Wertstoffhof als zusätzliche Annahmestelle für Bauabfälle eingeführt. Es wird davon ausgegangen, dass dadurch zumindest ein Teil der gewerblichen Anlieferungen von Kalbach nach Höchst umgeleitet wird.