Digitalisierung der Verwaltung - Pilotprojekt Sportstättenvergabe
Antrag
1) eine ämterübergreifend nutzbare Datenbank zur internen Verwaltung von Schul- und Sportstätten einzuführen und damit deren Vergabe durch das Sportamt und das Amt für Bau und Immobilien an Sportvereine und Freizeitsportler, organisationsintern effektiv weiterzuentwickeln. 2) zusätzlich ein Konzept vorzulegen, welches die digitale Buchung der Schul- und Sportstätten für Vereine und Freizeitsportler vereinfacht und zeitlich flexibilisiert. Dabei ist zu beachten, dass die finale Vergabe weiterhin durch das Sportamt und das Amt für Bau und Immobilien erfolgt und Vereine keine bisherigen, oft langjährig bestehenden Kontingente verlieren. Das Konzept ist der Stadtverordnetenversammlung zur Beschlussfassung vorzulegen. 3) zu veranlassen, dass dem Sportamt vor Beginn des jeweils kommenden Schuljahres mitgeteilt wird, welche Schulsporthallen die Vereine in den jeweiligen Ferien nutzen können, damit frühzeitig ein entsprechender Belegungsplan erstellt werden kann.
Begründung
Die Digitalisierung von organisationsinternem Verwaltungshandeln ist nicht allein als zeitgemäß zu betrachten, sondern vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung des städtischen Mitarbeitendenpools, der davon betroffenen Notwendigkeit zur Fachkräftegewinnung sowie im allgemeinen Anspruch, ein modernes Arbeitsumfeld zu bieten, ohne Alternative. Bei der Sportstättenvergabe des Sportamtes handelt es sich zudem um eine der wichtigsten Serviceleistungen der Stadt Frankfurt für die Bürgerinnen und Bürger im Bereich des Sports. Damit der allabendliche Vereinssport in Frankfurts Sporthallen auch in Zukunft reibungslos gewährleistet ist, die Sportstätten einem großen Anteil der Stadtgesellschaft zur Verfügung stehen und potentiell ungenutzte Kapazitäten verfügbar gemacht werden, ist eine Digitalisierung der Vergabepraxis aus städtischer Sicht als prioritär zu betrachten. Besonders die Festlegung der Nutzungsmöglichkeiten von Schulsporthallen in den Schulferien muss frühzeitig erfolgen, um eine rechtzeitige Planung beim Sportamt und bei den Vereinen zu ermöglichen. Im Rahmen dieser Weiterentwicklung lohnt es sich, zusätzliche Raumkapazitäten zu erfassen und auch die Übergabe von Schließberechtigungen mit einzubeziehen. Insgesamt muss eine Digitalisierung der internen Strukturen einen Effizienzgewinn erbringen, der sich wiederum positiv in der Bereitstellung des städtischen Service gegenüber der Stadtgesellschaft abbildet. Dieses für den Bereich der Sportstättenvergabe vorgesehene Vorhaben soll als Pilotprojekt dienen, um mit dem dazu eingerichteten System später auch andere Raumbuchungen, wie zum Beispiel die von Räumen in Schulen, abwickeln zu können.
Beratungsverlauf 3 Sitzungen
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