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AEDs in die Bürgerhäuser der Saalbau

Vorlagentyp: NR FRANKFURTER

Antrag

  1. Der Magistrat wirkt im Aufsichtsrat der ABG Frankfurt Holding GmbH ein, die Bürgerhäuser der Saalbau GmbH mit je einem halbautomatischen AED auszustatten. Dies beinhaltet ebenso die nötigen Wartungsmaßnahmen.
  2. Da nicht alle AEDs für eine Anwendung bei Kindern unter acht Jahren zugelassen sind, soll ein Modell gewählt werden, das auch über einen "Kindermodus" verfügt.
  3. Der Magistrat prüft und berichtet, inwieweit Sportvereine dabei unterstützt werden können, ein AED anzuschaffen und zu unterhalten.

Begründung

Schaut man sich die Versorgung des Frankfurter Stadtgebietes mit Defibrillatoren bzw. AEDs an, fällt die relativ bessere Ausstattung der Innenstadt bzw. der innenstadtnahen Stadtteile auf. Das liegt vor allem an den zentralen ÖPNV-Stationen und der höheren Dichte großer Hotels, Firmen oder Institutionen. Allein der HR hält auf seinem Gelände in Frankfurt drei Geräte für den Notfall bereit. Stadtteile ohne große Einrichtungen oder Polizeirevier gehen leer aus. In vielen westlichen und nördlichen Stadtteilen gibt es laut dieser Übersichten nicht einen Defibrillator. Leider sind auch die Bürgerhäuser der Stadt bisher damit nicht ausgestattet. Das Personal und zu Notfällen gerufene Rettungskräfte befürworten die Geräte vor Ort jedoch seit langem. Um es noch einmal zu verdeutlichen: Der plötzliche Herztod gehört zu den häufigsten Todesursachen in den westlichen Industrieländern. Nach Schätzungen erleiden allein in Deutschland bis zu 100.000 Menschen jährlich einen Herzkreislaufstillstand, rund 1.000 Menschen davon im Großraum Frankfurt. Bei älteren Menschen ist der plötzliche Herztod oft Folge eines unbemerkten Herzinfarktes. Durch zunächst harmlose Infektionen, die auf den Herzmuskel übergreifen, kann er jedoch auch scheinbar völlig gesunde Jugendliche und Erwachsene treffen. Die häufigste Herzrhythmusstörung, die dem plötzlichen Herztod vorausgeht, ist das Kammerflimmern. Regelmäßige elektrische Impulse fehlen, das Herz flimmert unkoordiniert, Blut und Sauerstoff erreichen lebenswichtige Organe nicht. Wird das Gehirn nicht mehr versorgt, tritt nach wenigen Sekunden Bewusstlosigkeit ein. Mit jeder Minute sinkt die Überlebenschance um 7-10 Prozent. Hat der Herzmuskel seine letzten Energie- und Sauerstoffreserven verbraucht, kommt es zum Herzstillstand. Erste Hilfe-Maßnahmen können nur einen Minimalkreislauf erzeugen, um dem Absterben der Gehirnzellen entgegenzuwirken, und - da sie das Kammerflimmern nicht beenden können - nur die Zeit überbrücken, bis ein Defibrillator zum Einsatz kommt. Im Ernstfall ist den Betroffenen also entscheidend geholfen, wenn durch möglichst frühzeitige Defibrillation das "therapiefreie Intervall" bis zur Versorgung durch Rettungsdienst/Notarzt verkürzt wird. Helfende benötigen daher schnellstmöglichen Zugriff zu einem Defibrillator bzw. AED. Im Gegensatz zu Defibrillatoren aus dem Rettungsdienst oder Kliniken sind AEDs (automatisierter externer Defibrillator, "Laiendefibrillator") wegen ihrer Bau- und Funktionsweise besonders für Laienhelfer geeignet: die Geräte leiten selbsterklärend durch die Rettungsmaßnahmen, so dass jede/r, auch ohne Vorkenntnisse, die nötigen Maßnahmen durchführen kann. Eine in der Handhabung des Gerätes besonders geschulte Person ist nicht vonnöten.

Beratungsverlauf 11 Sitzungen

Sitzung 39
Haupt- und Finanzausschusses
TO I, TOP 19
Zurückgestellt / Beraten
Die Vorlage NR 1136 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen.
Zustimmung:
CDU SPD Grüne AFD Linke ÖkoLinX-ARL
Ablehnung:
FDP BFF FRAKTION Frankfurter
Sitzung 44
Stadtverordnetenversammlung
TO II, TOP 14
Zurückgestellt / Beraten
Die Vorlage NR 1136 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen.
Zustimmung:
CDU SPD Grüne AFD Linke
Ablehnung:
FDP BFF FRAKTION Frankfurter ÖkoLinX-ARL
Sitzung 40
Ausschusses für Planung, Bau und Wohnungsbau
TO I, TOP 6
Zurückgestellt / Beraten
nicht auf TO Der Magistrat wird aufgefordert, den Bericht zur Vorlage NR 1136 spätestens in drei Monaten vorzulegen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)
Zustimmung:
CDU SPD Grüne Linke BFF FRAKTION Frankfurter
Sitzung 44
Ausschusses für Planung, Bau und Wohnungsbau
TO I, TOP 6
Zurückgestellt / Beraten
nicht auf TO Der Magistrat wird aufgefordert, den Bericht zur Vorlage NR 1136 spätestens in einem Monat vorzulegen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)
Zustimmung:
CDU SPD Grüne AFD Linke FDP BFF FRAKTION Frankfurter
Sitzung 1
Ausschusses für Planen, Wohnen und Städtebau
TO I, TOP 7
Zurückgestellt / Beraten
nicht auf TO Der Magistrat wird aufgefordert, den Bericht zur Vorlage NR 1136 spätestens in drei Monaten vorzulegen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)
Zustimmung:
Grüne CDU SPD Linke FDP AFD VOLT ÖkoLinX-ELF FRAKTION
Sitzung 5
Ausschusses für Planen, Wohnen und Städtebau
TO I, TOP 6
Zurückgestellt / Beraten
nicht auf TO Der Magistrat wird aufgefordert, den Bericht zur Vorlage NR 1136 spätestens in drei Monaten vorzulegen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)
Zustimmung:
Grüne SPD FDP VOLT
Ablehnung:
Linke ÖkoLinX-ELF BFF-BIG FRAKTION
Enthaltung:
CDU AFD
Sitzung 9
Ausschusses für Planen, Wohnen und Städtebau
TO I, TOP 5
Zurückgestellt / Beraten
nicht auf TO Der Magistrat wird aufgefordert, den Bericht zur Vorlage NR 1136 spätestens in einem Monat vorzulegen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)
Zustimmung:
Grüne CDU SPD Linke FDP AFD VOLT ÖkoLinX-ELF BFF-BIG
Sitzung 10
Ausschusses für Planen, Wohnen und Städtebau
TO I, TOP 6
Zurückgestellt / Beraten
nicht auf TO Der Magistrat wird aufgefordert, den Bericht zur Vorlage NR 1136 spätestens in einem Monat vorzulegen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)
Zustimmung:
Grüne CDU SPD Linke FDP AFD VOLT ÖkoLinX-ELF BFF-BIG FRAKTION
Sitzung 12
Ausschusses für Planen, Wohnen und Städtebau
TO I, TOP 6
Zurückgestellt / Beraten
nicht auf TO Der Magistrat wird aufgefordert, den Bericht zur Vorlage NR 1136 spätestens in einem Monat vorzulegen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)
Zustimmung:
Grüne CDU SPD Linke FDP AFD VOLT ÖkoLinX-ELF BFF-BIG FRAKTION
Sitzung 14
Ausschusses für Planen, Wohnen und Städtebau
TO I, TOP 6
Zurückgestellt / Beraten
nicht auf TO Der Magistrat wird aufgefordert, den Bericht zur Vorlage NR 1136 spätestens in einem Monat vorzulegen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)
Zustimmung:
Grüne CDU SPD Linke FDP AFD VOLT ÖkoLinX-ELF BFF-BIG FRAKTION
Sitzung 16
Ausschusses für Planen, Wohnen und Städtebau
TO I, TOP 7
Zurückgestellt / Beraten
nicht auf TO Der Magistrat wird aufgefordert, den Bericht zur Vorlage NR 1136 spätestens in einem Monat vorzulegen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)
Zustimmung:
Grüne CDU SPD Linke FDP AFD VOLT ÖkoLinX-ELF

Reden im Parlament

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