Parkraummanagement im Umfeld des Flughafens
Antrag
- Begrenzung der Parkdauer auf den öffentlichen Flächen, auf denen aktuell die Parkzeit bereits auf 24 Stunden begrenzt ist, mit Parkscheibe auf sechs Stunden.
- Erhöhung der Kontrolldichte, um die Einhaltung der Parkregelungen sicherzustellen und Dauerparken zu verhindern.
Begründung
Im Umfeld des Flughafens Frankfurt steigt der Parkdruck auf öffentliche Flächen stetig an. Viele Flugreisende nutzen die Stadtteile, um die hohen Parkgebühren in den offiziellen Flughafenparkhäusern zu umgehen. Alternativ parken sie auf privaten, günstigen Flächen, die durch Shuttle- oder Valet-Services bedient werden. Leider gibt es hierbei immer mehr Anbieter, die sich nicht an faire Standards halten. Besonders betroffen sind Flächen wie die Schwanheimer Bahnstraße, auf denen Fahrzeuge oft über Wochen abgestellt werden. Selbst bestehende zeitliche Beschränkungen wie die Einführung eines 24-Stunden-Parkens konnten das Problem nicht lösen, da einige Anbieter durch tägliches Umparken die Regelungen umgehen. Eine Begrenzung der Parkdauer auf sechs Stunden bietet folgende Vorteile: Entlastung der betroffenen Stadtteile: Die Reduzierung der Parkzeit erschwert das langfristige Abstellen von Fahrzeugen durch Flugreisende und private Parkdienstleister. Sicherung der Nutzung durch Anwohnerinnen und Anwohner und Vereine: Die Nutzerinnen und Nutzer von Freizeit- und Vereinsanlagen behalten Zugang zu Parkplätzen. Prävention von Missbrauch: Durch häufigere Kontrollen können illegale Praktiken schneller erkannt und sanktioniert werden. Eine Reduzierung der maximalen Parkdauer auf sechs Stunden ist ein notwendiger Schritt, um berechtigte Interessen der Vereine zu schützen und die negativen Auswirkungen des illegalen Treibens auf die umliegenden Stadtteile zu begrenzen.
Beratungsverlauf 7 Sitzungen
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