Gemeinsam gegen Einsamkeit - Frankfurter Besuchspaten-Broschüre
Begründung
Besuchspaten-Broschüre Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen: Der Magistrat wird aufgefordert, 1. eine "Frankfurter Besuchspaten-Broschüre", die alle relevanten Anbieter von Besuchspatenprojekten in Frankfurt übersichtlich auflistet und umfassende, leicht verständliche Informationen zu den Programmen bietet, zu entwickeln. Die Broschüre soll klar, verständlich und ansprechend gestaltet sein, um eine breite Zielgruppe zu erreichen, und 2. die Broschüre über wichtigen öffentlichen Orte wie Seniorenzentren, Bürgerbüros, Bibliotheken, Apotheken, Arztpraxen sowie über weitere städtische Informationskanäle zu verbreiten, um eine maximale Reichweite zu erzielen. Begründung: Die Hamburger Broschüre "Hamburg besucht" ist ein Paradebeispiel für die Kraft einer gut strukturierten, leicht zugänglichen Informationsquelle, die sowohl hilfesuchenden Menschen als auch potenziellen Helfern unmittelbar zugutekommt. Sie hat in Hamburg bewiesen, wie effektiv die Bündelung aller relevanten Anbieter von Besuchspatenprojekten sein kann, um eine breite und diverse Zielgruppe zu erreichen - vom Alleinstehenden bis hin zum Freiwilligen, der helfen möchte. Frankfurt braucht dringend eine ähnliche Lösung, um den Menschen, die auf Unterstützung angewiesen sind, den Zugang zu den passenden Angeboten zu erleichtern. Derzeit gibt es hier keine zentrale Informationsquelle, die alle relevanten Projekte in einer einzigen, übersichtlichen Broschüre zusammenführt. Eine solche "Frankfurter Besuchspaten-Broschüre" steigert die Bekanntheit der sozialen Projekte in unserer Stadt massiv. Ein bloßer Verweis auf das Internet reicht nicht aus, um alle Betroffenen zu erreichen - besonders nicht die älteren, weniger internetaffinen Menschen und diejenigen, die sich in sozialer Isolation befinden. Für diese Menschen sind digitale Angebote häufig schwer zugänglich oder sie nutzen diese schlichtweg nicht. Deshalb ist es entscheidend, eine Lösung zu schaffen, die beide Welten vereint: die analoge und die digitale. Nur so kann gewährleistet werden, dass niemand durch das Raster fällt. Wie Hamburg erfolgreich vorgemacht hat, kann Frankfurt von einer Kombination aus gedruckter Broschüre und digitalen Informationskanälen profitieren. Damit wird sichergestellt, dass wirklich alle Frankfurterinnen und Frankfurter - unabhängig von Alter, technischen Fähigkeiten oder Zugangsmöglichkeiten - die Unterstützung erhalten, die sie benötigen. Frankfurt sollte dieses erprobte Modell aufgreifen und für sich erfolgreich umsetzen, um eine echte, barrierefreie Hilfe für einsame und isolierte Menschen zu schaffen.
Inhalt
Antrag vom 22.01.2025, NR 1103
Betreff: Gemeinsam gegen Einsamkeit - Frankfurter Besuchspaten-Broschüre Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen: Der Magistrat wird aufgefordert,
- eine "Frankfurter Besuchspaten-Broschüre", die alle relevanten Anbieter von Besuchspatenprojekten in Frankfurt übersichtlich auflistet und umfassende, leicht verständliche Informationen zu den Programmen bietet, zu entwickeln. Die Broschüre soll klar, verständlich und ansprechend gestaltet sein, um eine breite Zielgruppe zu erreichen, und
- die Broschüre über wichtigen öffentlichen Orte wie Seniorenzentren, Bürgerbüros, Bibliotheken, Apotheken, Arztpraxen sowie über weitere städtische Informationskanäle zu verbreiten, um eine maximale Reichweite zu erzielen. Begründung: Die Hamburger Broschüre "Hamburg besucht" ist ein Paradebeispiel für die Kraft einer gut strukturierten, leicht zugänglichen Informationsquelle, die sowohl hilfesuchenden Menschen als auch potenziellen Helfern unmittelbar zugutekommt. Sie hat in Hamburg bewiesen, wie effektiv die Bündelung aller relevanten Anbieter von Besuchspatenprojekten sein kann, um eine breite und diverse Zielgruppe zu erreichen - vom Alleinstehenden bis hin zum Freiwilligen, der helfen möchte. Frankfurt braucht dringend eine ähnliche Lösung, um den Menschen, die auf Unterstützung angewiesen sind, den Zugang zu den passenden Angeboten zu erleichtern. Derzeit gibt es hier keine zentrale Informationsquelle, die alle relevanten Projekte in einer einzigen, übersichtlichen Broschüre zusammenführt. Eine solche "Frankfurter Besuchspaten-Broschüre" steigert die Bekanntheit der sozialen Projekte in unserer Stadt massiv. Ein bloßer Verweis auf das Internet reicht nicht aus, um alle Betroffenen zu erreichen - besonders nicht die älteren, weniger internetaffinen Menschen und diejenigen, die sich in sozialer Isolation befinden. Für diese Menschen sind digitale Angebote häufig schwer zugänglich oder sie nutzen diese schlichtweg nicht. Deshalb ist es entscheidend, eine Lösung zu schaffen, die beide Welten vereint: die analoge und die digitale. Nur so kann gewährleistet werden, dass niemand durch das Raster fällt. Wie Hamburg erfolgreich vorgemacht hat, kann Frankfurt von einer Kombination aus gedruckter Broschüre und digitalen Informationskanälen profitieren. Damit wird sichergestellt, dass wirklich alle Frankfurterinnen und Frankfurter - unabhängig von Alter, technischen Fähigkeiten oder Zugangsmöglichkeiten - die Unterstützung erhalten, die sie benötigen. Frankfurt sollte dieses erprobte Modell aufgreifen und für sich erfolgreich umsetzen, um eine echte, barrierefreie Hilfe für einsame und isolierte Menschen zu schaffen.
Beratungsverlauf 1 Sitzung
Reden im Parlament
Reden werden geladen...
Fehler beim Laden der Reden
Keine Reden zu dieser Vorlage gefunden