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Männerschuppen - Handwerk verbindet Generationen

Vorlagentyp: NR CDU

Antrag

Der Magistrat wird aufgefordert, die Umsetzung des Projekts "Männerschuppen", das als gemeinschaftlicher und handwerklicher Workshop älteren Männern die Möglichkeit bietet, in einem kreativen und sozialen Umfeld aktiv zu werden, zu planen:

  1. Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit geeigneten Trägern aus unterschiedlichen Bereichen durchgeführt, die Erfahrung in der Betreuung älterer Menschen, der praktischen Umsetzung von Workshops und der sozialen Begleitung haben. Der praktische Teil des Workshops könnte beispielsweise in einer der Werkstätten des Jungen Museums im Historischen Museum Frankfurt (HMF) oder in einer vergleichbaren Institution stattfinden. Das Frankfurter Bürgerinstitut oder ähnliche Organisationen übernehmen das Monitoring und die Evaluation des Projekts, um sicherzustellen, dass die Bedürfnisse der Zielgruppe berücksichtigt und Fortschritte dokumentiert werden. Weitere lokale Partner können für die Organisation, den Zugang zur Zielgruppe oder die Bereitstellung von Materialien und Ressourcen hinzugezogen werden.
  2. Die Stadt Frankfurt am Main stellt in Abstimmung mit den beteiligten Trägern die notwendigen finanziellen Mittel für die Durchführung des Projekts bereit.
  3. Der Workshop wird als Pilotprojekt durchgeführt. Eine umfassende Evaluation erfolgt durch die beteiligten Träger. Dabei werden die Teilnahmequote, der soziale Austausch und die Wirkung des Projekts auf die Teilnehmer bewertet. Basierend auf den Ergebnissen wird über eine langfristige Fortführung oder Erweiterung des Angebots entschieden.

Begründung

Das Projekt "Männerschuppen" zielt darauf ab, soziale Isolation zu reduzieren und Bindungen zu stärken, indem es einen Raum für gemeinsame Aktivitäten und persönliche Begegnungen schafft. Es fördert handwerkliche Fähigkeiten und legt einen besonderen Schwerpunkt auf den sozialen Austausch und die Stärkung der Gemeinschaft unter älteren Männern. Durch die Zusammenarbeit verschiedener spezialisierter Träger wird gewährleistet, dass sowohl die praktische Betreuung als auch die soziale und emotionale Unterstützung der Teilnehmer professionell begleitet wird. Insbesondere die handwerklichen Tätigkeiten bieten eine wertvolle Möglichkeit, um kognitive und motorische Fähigkeiten zu aktivieren und zu fördern, was auch für demenzkranke Personen von Vorteil sein kann. Die Einbindung solcher Teilnehmer in ein kreatives Umfeld unterstützt ihre soziale Interaktion und kann dazu beitragen, ihr Wohlbefinden zu steigern, ohne den Fokus ausschließlich auf ihre Krankheit zu legen. Die klare Aufgabenteilung - etwa die handwerkliche Durchführung durch das Historische Museum Frankfurt und das Monitoring durch das Bürgerinstitut - sorgt dafür, dass das Projekt effizient und zielführend umgesetzt wird. So wird eine ausgewogene Betreuung der Teilnehmer sichergestellt, die sowohl ihre praktischen als auch ihre sozialen Bedürfnisse berücksichtigt.

Beratungsverlauf 3 Sitzungen

Sitzung 31
Ausschusses für Soziales und Gesundheit
TO I, TOP 9
Abgelehnt
a) Die Ziffern 1. und 3. der Vorlage NR 1035 werden dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen. b) Die Ziffer 2. der Vorlage NR 1035 wird abgelehnt.
Zustimmung:
Grüne SPD FDP VOLT ÖkoLinX-ELF Linke AFD
Ablehnung:
CDU
Sitzung 31
Ausschusses für Kultur, Wissenschaft und Sport
TO I, TOP 13
Abgelehnt
a) Die Ziffern 1. und 3. der Vorlage NR 1035 werden dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen. b) Die Ziffer 2. der Vorlage NR 1035 wird abgelehnt.
Zustimmung:
Grüne SPD FDP VOLT ÖkoLinX-ELF Linke AFD
Ablehnung:
CDU FRAKTION
Sitzung 36
Stadtverordnetenversammlung
TO II, TOP 4
Abgelehnt
a) Die Ziffern 1. und 3. der Vorlage NR 1035 werden dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen. b) Die Ziffer 2. der Vorlage NR 1035 wird abgelehnt.
Zustimmung:
Grüne SPD FDP VOLT ÖkoLinX-ELF FRAKTION Linke AFD BFF-BIG
Ablehnung:
CDU

Reden im Parlament

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