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Seit einigen Wochen kommt es in Frankfurter Grünanlagen wie dem Günthersburgpark und dem Grüneburgpark regelmäßig zu Ang

Vorlagentyp: F

Frage an den Magistrat

Seit einigen Wochen kommt es in Frankfurter Grünanlagen wie dem Günthersburgpark und dem Grüneburgpark regelmäßig zu Angriffen auf Jugendliche. Dabei werden laut Zeitungsberichten Pfefferspray, Schlagstöcke und Messer eingesetzt und den Teenagern häufig Bargeld und Smartphones geraubt. Viele der Jugendlichen trauen sich nun nicht mehr in Parks und meiden die Frankfurter Grünanlagen. Vor diesem Hintergrund frage ich den Magistrat: Was unternimmt der Magistrat, um die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger im Günthersburgpark, Grüneburgpark und anderen Frankfurter Grünanlagen zukünftig sicherzustellen?

Antwort des Magistrats

Stadträtin Annette Rinn: Frau Stadtverordnetenvorsteherin, sehr geehrter Herr Schäfer, sehr geehrte Damen und Herren! Grundsätzlich lässt sich feststellen, dass sich durch die verstärkte Nutzung der Grünanlagen mehr Tatgelegenheiten ergeben haben als zuvor. Das ist das Polizeideutsch. Es passiert mehr, wenn mehr Leute da sind. Die polizeiliche Erfahrung hat zudem gezeigt, dass die Erhöhung der Polizeipräsenz vor Ort dazu geführt hat, dass mehr Straftaten angezeigt beziehungsweise im Rahmen von Kontrollen festgestellt wurden. Vornehmlich ging es um den Verdacht des Diebstahls, der Körperverletzung, des Raubes sowie des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Die Hälfte der Taten konnte die Landespolizei inzwischen aufklären. Bei den tatverdächtigen Personen handelt es sich mehrheitlich um Jugendliche und Heranwachsende. Die negative Entwicklung in den Grünanlagen ist auch der Stadtpolizei bekannt. Aus diesem Grund lagen auch der Günthersburgpark und der Grüneburgpark, neben anderen Hotspots, besonders in der warmen Jahreszeit im Fokus der Stadtpolizei. Nachdem sich die Situation tendenziell weiter verschlechtert hat, wurden die Kontrollen durch die Einsatzkräfte nochmals intensiviert. Da davon auszugehen ist, dass die Grünanlagen mit Beginn der Schönwetterphase im kommenden Frühjahr erneut stark genutzt werden, finden bereits jetzt Überlegungen der beteiligten Ämter sowie der Polizeibehörden statt, wie dieser Situation wirksam begegnet werden kann.

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