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Produktbereich: 22 Umwelt Produktgruppe: 22.09 Grün- und Freiflächen Gute Grünflächenpflege wirtschaftlich und ökologisch nachhaltig gestalten

Vorlagentyp: E CDU GRÜNE

Inhalt

Etatantrag vom 06.11.2013, E 217

Betreff: Produktbereich: 22 Umwelt Produktgruppe: 22.09 Grün- und Freiflächen Gute Grünflächenpflege wirtschaftlich und ökologisch nachhaltig gestalten Vorgang: H i n w e i s: Es handelt sich um eine Vorlage zum Vortrag des Magistrats, M 146 vom 23.08.2013, Haushalt 2014 mit Finanzplanung und eingearbeitetem Investitionsprogramm 2014-2017. Das Ergebnis ist im Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 12.12.2013, § 4004, dokumentiert. Zwischenbescheid des Magistrats vom 27.02.2014 Gegenwärtig werden in Frankfurt rund

  1. 340 Hektar öffentliche Grünflächen, davon 420 Spielplätze, 73 Bolzplätze, 56 Spiel- und Tummelwiesen, über 15 (Wasser/Wald)-Spielparks und vier Fitnessanlagen unterhalten. Besondere Bedeutung kommt der Erhaltung und Pflege des Baumbestandes sowie der Pflege des Straßenbegleitgrünes zu. Frankfurts Grünflächen wachsen jedes Jahr um circa zwei Prozent. Mit der erfreulichen Zunahme der Grünflächen geht aber auch ein stetig steigender Pflegebedarf einher. Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Um eine gute Pflegequalität trotz im Rahmen des Konsolidierungsprozesses notwendiger Anpassungen an die Leistungsfähigkeit der Stadt Frankfurt beibehalten zu können, ist ein Umdenken und eine konzeptionelle Neuausrichtung in der Grünflächenpflege anzustreben. Der Magistrat wird daher beauftragt zu prüfen und zu berichten, inwieweit durch nachhaltige Grünflächenpflege, zum Beispiel durch ein nachhaltigeres Pflegekonzept, finanzielle Einsparungen erzielt werden können. Dabei ist zu untersuchen und zu berücksichtigen:
    • a)inwieweit eigene und ausgeschriebene Pflegemaßnahmen im Sinne einer qualitativ guten, nachhaltigen, ökologischen und kostengünstigeren Grünpflege unter Berücksichtigung der jeweiligen Flächennutzungen (z. B. Rasenflächen, Spielplätze, Spielwiesen, Liegewiesen, Grillplätze, Wege) und den damit verbundenen Pflegekosten neu konzipiert werden können
    • b)wie durch gestalterische / gärtnerische Anpassung von ausgewählten Flächen und Teilflächen der Pflegeaufwand bei gleichzeitiger Erhöhung der Pflanzen- und Artenvielfalt sowie Anlage abwechslungsreicher Landschafts- und Nutzungsbereiche; z. B. Umwandlung Rasen in (Wild-) Wiesen, gesenkt werden kann
    • c)ob sich durch einen Amts- und bereichsübergreifender Einsatz von Personal, Maschinen, Fuhrpark und sonstigen Ressourcen sowie hinsichtlich der Struktur (Lage / Größ
    • e)der Betriebshöfe Synergieeffekte erzielen lassen. Begründung: Die Frankfurter Bürgerinnen und Bürger sind stolz auf ihre Grünanlagen und Parks. Grün- und Freiflächen sind wichtig für das gute Klima in der Stadt und tragen unter anderem auch für das Wohlbefinden der Bürgerinnen und Bürger bei. Grün- und Freiflächen und Parks sind nicht ersetzbare und somit zu wahrende und zu schützende Biotope, Naherholungs- oder Freizeitflächen einer Großstadt, die in angemessener und transparenter Weise fachgerecht zu pflegen sind. Etwaige Qualitätseinbußen in der Grünflächenpflege sind zu vermeiden, damit die Grünflächen und Parks in Frankfurt am Main auch künftig von den Bürgerinnen und Bürgern gut angenommen werden.