Sicherheitssperren ästhetisch anspruchsvoll gestalten
Bericht
Unabhängig von ihrer Gestaltung treten Betonsperren stadträumlich negativ in Erscheinung und beeinträchtigen erheblich die Transparenz im öffentlichen Raum (Sichtbarrieren). Eine farbige Gestaltung oder Begrünung der vorhandenen Betonsperren ('Legosteine') ist aus städtebaulicher Sicht nicht zu empfehlen. Auch sicherheitstechnisch stellen diese keine empfehlenswerte Lösung dar: Im Anprallfall bergen sie zusätzliches Gefährdungspotential. Ziel ist es, sicherheitszertifizierte Poller oder sicherheitszertifiziertes Stadtmobiliar im öffentlichen Raum einzusetzen und die provisorischen Betonzufahrtssperren sukzessive zu ersetzen. Im Rahmen der interdisziplinären Arbeitsgruppe unter Federführung des Mobilitätsdezernats werden derzeit die Möglichkeiten geprüft, wie dies umgesetzt werden kann.