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Heinrich-von-Stephan-Schule

Vorlagentyp: B

Inhalt

Bericht des Magistrats vom 12.04.2002, B 434

Betreff: Heinrich-von-Stephan-Schule Vorgang: A 208 CDU Die Zustimmung des Hessischen Kultusministeriums zur Fortschreibung des Schulentwicklungsplans Teil B - Berufliche Schulen und zu den beantragten Organisations- und Baumaßnahmen für die beruflichen Schulen wurde von der Leitung des Ministeriums in einem Gespräch am 20.02.2002 angekündigt; ein Erlass ist bisher nicht eingegangen. Die Zustimmung zur beantragten Aufhebung der Heinrich-von-Stephan-Schule (und der Elly-Heuss-Knapp-Schule) ist Voraussetzung für die angestrebte Neuorientierung der Benachteiligtenförderung, deren allgemeine Leitlinien im Schulentwicklungsplan B aufgezeigt sind. Ziel ist es, benachteiligte Jugendliche künftig integrativ und im Rahmen eines ganzheitlichen Profils durch möglichst viele Berufsschulen in den dort angebotenen Berufsfeldern zu fördern. Durch die Verbreiterung der Bandbreite des Bildungsangebotes sollen die Ausbildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten/-fähigkeiten dieser Jugendlichen wirksam verbessert werden. Neben dem künftigen Angebotsprofil der einzelnen Berufsschulen sind die sozialpädagogische Betreuung der Jugendlichen durch entsprechende Dienste (wie gegenwärtig bei der Elly-Heuss-Knapp-Schule praktiziert) sowie ein Beratungs-, Koordinierungs- und Eingliederungszentrum (ggf. in Verknüpfung mit der beim Arbeitsamt Frankfurt a.M. eingerichteten "JA-Agentur") zu konzipieren. Eine Projektgruppe, der Berufsschulen, das Staatliche Schulamt, der Gesamtpersonalrat der Lehrerinnen und Lehrer, das Arbeitsamt Frankfurt am Main, das Jugend- und Sozialamt sowie das Stadtschulamt angehören, entwickelt derzeit auf dieser Grundlage ein Konkretisierungskonzept, das der Stadtverordnetenversammlung zur Beschlussfassung vorgelegt werden wird. Die Aufhebung der Heinrich-von-Stephan-Schule wird sich "gleitend" vollziehen, d.h.: die an dieser Schule in Bildungsgänge für Benachteiligte aktuell aufgenommenen Schülerinnen und Schüler werden ihre Beschulung dort abschließen und nicht an andere Schulen verteilt. Gegenwärtig sind an der Heinrich-von-Stephan-Schule insgesamt 367 Schülerinnen und Schüler in Bildungsgänge für Benachteiligte aufgenommen (BGJ-s, BVJ, EIBE, JoA, WfB). Dies sind 20 % aller benachteiligten Jugendlichen an Frankfurter Berufsschulen. Die Beschulung erfolgt - mit unterschiedlichen Anteilen innerhalb der Bildungsgänge - in den Berufsfeldern "Metalltechnik", "Elektrotechnik" und "Holztechnik". Diese Berufsfelder werden spezialisiert in der Heinrich-Kleyer-Schule (Metalltechnik), Werner-von-Siemens-Schule (Elektrotechnik) und Philipp-Holzmann-Schule (Holztechnik) angeboten. Neuaufzunehmende Schülerinnen und Schüler könnten daher künftig dort beschult werden. Der Magistrat wird abschließend berichten, sobald die Zustimmung des Hessischen Kultusministeriums und das Konkretisierungskonzept vorliegen.