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QR-Codes an Sehenswürdigkeiten, historischen Orten und kulturellen Begegnungsstätten

Vorlagentyp: B

Bericht

Der Magistrat stimmt den Ausführungen zu den Möglichkeiten und Chancen der Digitalisierung grundsätzlich zu. Digitale Angebote bieten zahlreiche Potentiale in verschiedenen Bereichen des städtischen Lebens. Die Stadt Frankfurt ist bereits Herausgeberin einer Reihe von gut nachgefragten digitalen Angeboten und Tools. In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass es bereits heute gut nachgefragte Angebote gibt. Darunter etwa im Kulturbereich QR-Code-basierte Rundgänge zur Kunst im öffentlichen Raum oder die Route zu Gedenkorten für die Opfer der NS-Zeit in Frankfurt am Main. Geobasiert dagegen ist die Frankfurt History App, die ganz ohne materielle Verweise im Stadtraum auskommt. Die Frankfurt History App ist außerdem partizipativ angelegt und bietet bereits zwei Themenlayer: "Frankfurt und der NS" sowie "Routen der Revolution" anlässlich des Jubiläums des Paulskirchenparlamentes. Die Herausforderungen der Herstellung und des Betriebes solcher Angebote dürfen jedoch nicht unterschätzt werden. Das gilt auch für die Bereitstellung sogenannter Quick Response Codes (QR-Codes), die eine Verknüpfung zwischen analogen Touch Points im Stadtgebiet und darauf bezogenen, digitalen Anwendungen herstellen können. Mit Blick auf die Erfahrungen mit QR-Codes-basierten Angeboten der letzten zehn Jahre im Kulturbereich lässt sich Folgendes festhalten: QR-Code-Erstellung und Verknüpfung bzw. das Hinterlegen entsprechender Daten (u. a. digitalisierte Texte, Bild- und Videomaterial) bedürfen einer umfangreichen initialen Prüfung und fortlaufenden Aktualisierung. Nur so kann die entsprechende Qualität der dem Nutzer zur Verfügung stehenden Informationen sichergestellt werden. Für die Nutzung jeglicher Materialien, auch bei denen, die bereits in anderen digitalen Formaten genutzt werden, müssen im Vorfeld Rechtsfragen geklärt und Freigaben eingeholt werden. Für die im Antrag umrissene Idee muss eine konzeptionell und organisatorisch komplexe Struktur entwickelt werden. Auch bei bereits bestehenden Online-Angeboten sind technische Anpassungen häufig erforderlich, da diese häufig nicht für eine responsive Darstellung auf mobilen Endgeräten optimiert sind. Diese ist für eine sinnvolle QR-Code-Integration jedoch zwingend erforderlich. Zur materiellen Umsetzung ist festzuhalten, dass der Aufwand zur Anbringung von QR-Codes an Objekten größer ist, als allgemein angenommen: Langwierige Abstimmungen zwischen einer Vielzahl von Ämtern (u. a. Grünflächenamt, Denkmalamt, Kulturamt), privaten und institutionellen Eigentümern sind aufgrund unterschiedlicher Zuständigkeiten üblich. Angebrachte QR-Codes bedürfen der fortlaufenden Überprüfung, um ihre dauerhafte Funktionalität (häufig beeinträchtigt durch Vandalismus und Witterungseinflüsse) gewährleisten zu können. Allein diese Maßnahmen benötigen zwingend eine zentrale, kontinuierliche und technische Betreuung, die mit der vorhandenen Personal- und Mittelausstattung durch den Magistrat nicht zu leisten ist. Grundsätzlich gilt es zu hinterfragen, ob QR-Codes heutzutage alternativlos sind. Anwendungen wie beispielsweise die WAVA Augmented Reality App nutzen wartungsärmere Alternativen. Mit Hilfe intelligenter Bilderkennung werden über eine beliebige Kameraaufnahme vor Ort verknüpfte Online-Inhalte aufgerufen. Auch die sogenannte Beacon-Technologie erlaubt darüber hinaus eine direkte Kommunikation via Bluetooth und den damit einhergehenden Aufruf verknüpfter Inhalte auf Mobile-Devices. Unabhängig von diesen Alternativlösungen vertritt der Magistrat die Position, dass eine grundlegende, verbesserte Darstellung sämtlicher Sehenswürdigkeiten, historischer Orte und kulturellen Begegnungsstätten im analogen und digitalen Raum einer zentralen, organisationsübergreifenden Aufgabenwahrnehmung inklusive der Bündelung aller zu beteiligenden Fachämter bedarf. Eine solche Querschnittsaufgabe liegt hinsichtlich der stadtweiten Ausgestaltung und der Fokussierung auf touristische Ziele nicht im Zuständigkeitsbereich des Dezernates VII und ist mit Blick auf die gegebene Ressourcenausstattung nicht zu leisten. Gerne sagt das Dezernat VII - Kultur und Wissenschaft - eine intensive fachliche Mitwirkung sowohl in der Aufbereitung und Bereitstellung der historischen Fakten als auch hinsichtlich der Vermittlungsstrategien im digitalen Raum durch Beteiligung der in Frage kommenden Museen, die über eine entsprechende Expertise verfügen, zu.

Beratungsverlauf 17 Sitzungen

Sitzung 25
OBR 5
TO I, TOP 44
Angenommen
Die Vorlage B 395 dient zur Kenntnis.
Zustimmung:
Alle
Sitzung 25
OBR 14
TO I, TOP 25
Angenommen
Die Vorlage B 395 dient zur Kenntnis.
Zustimmung:
Alle
Sitzung 25
OBR 11
TO II, TOP 11
Angenommen
Die Vorlage B 395 dient zur Kenntnis.
Zustimmung:
Alle
Sitzung 24
OBR 7
TO II, TOP 12
Angenommen
Die Vorlage B 395 dient zur Kenntnis.
Zustimmung:
Alle
Sitzung 25
OBR 6
TO I, TOP 46
Angenommen
Die Vorlage B 395 dient zur Kenntnis.
Zustimmung:
Alle
Sitzung 25
OBR 1
TO I, TOP 75
Angenommen
Die Vorlage B 395 dient zur Kenntnis.
Zustimmung:
Grüne CDU SPD FDP Linke Die Partei
Ablehnung:
ÖkoLinX-ARL
Sitzung 25
OBR 13
TO I, TOP 23
Angenommen
Die Vorlage B 395 dient zur Kenntnis.
Zustimmung:
Alle
Sitzung 25
OBR 9
TO II, TOP 13
Angenommen
Die Vorlage B 395 dient zur Kenntnis.
Zustimmung:
Grüne CDU SPD Linke
Ablehnung:
FDP
Sitzung 25
OBR 15
TO I, TOP 23
Angenommen
Die Vorlage B 395 dient zur Kenntnis.
Zustimmung:
Alle
Sitzung 26
OBR 2
TO I, TOP 45
Angenommen
Die Vorlage B 395 dient zur Kenntnis.
Zustimmung:
CDU SPD FDP Linke BFF ÖkoLinX-ARL
Ablehnung:
Grüne
Sitzung 25
OBR 10
TO II, TOP 34
Angenommen
Die Vorlage B 395 dient zur Kenntnis.
Zustimmung:
Alle
Sitzung 25
OBR 16
TO I, TOP 24
Angenommen
Die Vorlage B 395 dient zur Kenntnis.
Zustimmung:
Alle
Sitzung 25
OBR 3
TO I, TOP 45
Angenommen
Die Vorlage B 395 dient zur Kenntnis.
Zustimmung:
Alle
Sitzung 25
OBR 8
TO I, TOP 45
Angenommen
Die Vorlage B 395 dient zur Kenntnis.
Zustimmung:
Alle
Sitzung 25
OBR 12
TO I, TOP 39
Angenommen
Die Vorlage B 395 dient zur Kenntnis.
Zustimmung:
Alle
Sitzung 23
Ausschusses für Kultur, Wissenschaft und Sport
TO I, TOP 11
Angenommen
nicht auf TO Die Vorlage B 395 (Zwischenbericht) dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)
Zustimmung:
Grüne CDU SPD FDP Linke VOLT ÖkoLinX-ELF
Ablehnung:
AFD FRAKTION BFF-BIG
Sitzung 23
Ausschusses für Personal, Sicherheit und Digitalisierung
TO I, TOP 16
Angenommen
nicht auf TO Die Vorlage B 395 (Zwischenbericht) dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)
Zustimmung:
Grüne CDU SPD FDP AFD VOLT FRAKTION
Ablehnung:
Linke ÖkoLinX-ELF BFF-BIG