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Ben-Gurion-Ring 158-164 endlich für schulische Zwecke nutzen

Vorlagentyp: B

Bericht

Der Ben-Gurion-Ring 158-164 ist mit der ersten Staffel der Schulbauoffensive (SBO) priorisiert worden. Seit dem Stadtverordnetenbeschluss am 19.09.2024, § 5161, sind das Stadtschulamt, das Amt für Bau und Immobilien und die Stabsstelle Schulbau mit der beschleunigten Durchführung dieses Projektes beauftragt. Wie im Beschluss zur SBO festgelegt, wird der Ben-Gurion-Ring als dauerhafter Auslagerungsstandort für weiterführende Schulen umgenutzt. Weiterführende Schulen, die saniert bzw. erweitert werden müssen, werden für 3 - 5 Jahre im Ben-Gurion-Ring ausgelagert und beschleunigt saniert. Die grundsätzliche Eignung des Gebäudes für eine Schulnutzung wurde über mehrere Voruntersuchungen nachgewiesen. Die Planungsausschreibung läuft momentan und in 2026 beginnen die Bauarbeiten. Eine Inbetriebnahme des Standortes ist für das Schuljahr 2028/29 vorgesehen. Eine Bauzeit von zwei Jahren ist notwendig, da die auszubauenden Flächen mit über 13.000 m2 sehr groß sind. Durch das Dezernat für Bildung, Immobilien und Neues Bauen wurden notwendige Zusatzmittel für SBO-Projekte angemeldet, sowohl bei den Gesprächen zum Nachtragshaushalt 2025 als auch für den Haushalt 2026 ff. Im SBO-Beschluss (M 95 aus 2024) waren zusätzlich notwendige investive Mittel für 2025 von 70 Mio. € und für 2026 zusätzliche Mittel von 75 Mio. € benannt. Diese Mittel sind sowohl für den Nachtrag 2025 als auch für den jetzigen Stand der Haushaltsgespräche 2026 abgestimmt bzw. gesichert und diese zusätzlichen Mittel werden auf die besonders dringlichen und bisher noch nicht ausreichend finanzierten SBO-Projekte verwandt, darunter der Ben-Gurion-Ring 158-164. Die SBO-Projekte dürfen im Rahmen der vorläufigen Haushaltsführung weiterbearbeitet werden, wie im M95 aus 2024 festgelegt. Dadurch sind die Mittel für einen Baubeginn ausreichend und gesichert. Das Projekt wird mit dem Ziel, so schnell wie möglich in den Schulbetrieb kommen zu können, bearbeitet. Dies wird zu verminderten Kosten gegenüber einem herkömmlichen Sanierungsprojekt führen. Da es sich um ein Mietobjekt handelt, werden beispielsweise an der Fassade nur die allernotwendigsten Arbeiten vorgenommen, wie ein außenliegender Sonnenschutz, und ein Austausch der Verglasung in den beiden obersten Geschossen. Diese befinden sich oberhalb des geschützten Bereichs der Lärmschutzwand und hier muss in Absprache mit dem Eigentümer nachgebessert werden. Für die Verbesserung der energetischen Werte wird der Dachaufbau mit Begrünung und Fotovoltaik verstärkt. Im Innenbereich werden sämtliche Innenwände, der Oberboden und die Unterdecken entfernt und nach den erhöhten Schulschutzanforderungen und mit hoher Flexibilität der Wandstellung eingebaut. Die flexible und multifunktionale Aufteilung der Räume ist wichtig für die modernen pädagogischen Konzepte und vereinfacht potenzielle Umbauten für weitere Schulen. Der dauerhafte Auslagerungsort wird im Idealfall jeweils maximal 5 Jahre von einer weiterführenden Schule genutzt, währenddessen diese saniert und erweitert wird. Die technischen Anschlüsse sind ausreichend und können weiterverwandt werden. Die Mensa wird ausgebaut und auf die hohe Schüler*innenzahl und einen Ganztagsbetrieb angepasst. Da die Baumaßnahme sich hauptsächlich auf einen reinen Innenausbau und Maßnahmen im Außengelände reduziert, ist eine Fertigstellung zum Schuljahr 2028/29 gesichert erreichbar. Die Stabsstelle Schulbau, das Amt für Bau und Immobilien und das Stadtschulamt arbeiten bei diesem Projekt sehr eng mit der Stadtplanung und dem Dezernat für Planen und Wohnen zusammen, die die Federführung beim Förderprogramm Ben-Gurion-Ring innehaben. Auch das Grünflächenamt und die verkehrlichen Ämter sind vertreten und alle übergeordneten Themen, die für den Erfolg des Bildungscampus Ben-Gurion-Ring wichtig sind, werden intensiv abgestimmt und vorbereitet.

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