Skip to main content Skip to navigation Skip to footer

Verkehrswende mitdenken - Straßenumbauten intelligent koordinieren

Vorlagentyp: B

Bericht

Der Magistrat ermittelt bereits vor grundhaften Erneuerungen von Straßen, wie Synergien erzielt werden können. Dazu wird im Vorfeld vom bauenden Amt bei den verschiedenen Energie- und Telekommunikationsunternehmen sowie bei anderen Ämtern angefragt, ob Kooperationsmöglichkeiten bestehen. Ziel ist es, finanzielle und personelle Ressourcen zu schonen und die unvermeidbaren Beeinträchtigungen für Anwohnende, Gewerbetreibende sowie den fließenden Verkehr (Fuß- und Radverkehr, MIV und ÖPNV) möglichst gering zu halten. Generell werden dabei Aspekte wie Barrierefreiheit und Klimaanpassung mitberücksichtigt. Auch bei grundhaften Instandsetzungen von Brücken werden die im Rahmen der jeweiligen Bestandsbauwerke und Örtlichkeiten möglichen Verbesserungen für Radverkehr und Barrierefreiheit umgesetzt. Die Neuplanung und der Umbau von Bestandsstraßen sowie die Planung von Erschließungsstraßen werden innerhalb der Stadt Frankfurt am Main in der Koordinierungsgruppe Verkehr (KGV) ämterübergreifend abgestimmt. Dabei werden für Maßnahmen wie die Verbesserung der Infrastruktur für den Fuß- und Radverkehr sowie der Barrierefreiheit, die Erhöhung der allgemeinen Verkehrssicherheit, Maßnahmen zur Klimaanpassung und Stadtökologie (z.B. Entsiegelung, Begrünung, Pflanzung von Straßenbäumen) eine Regenwasserbewirtschaftung durch Versickerung vor Ort und Trennung von Schadstoffen zur Entlastung der Kanalisation und deren Vorfluter berücksichtigt. In der weiteren Planung werden dann auch die verschiedenen Gewerke oder Ämter angefragt, die nicht in der KGV vertreten sind, um Kooperationen abzustimmen und Synergieeffekte zu nutzen. Ergänzend werden durch die Baukoordinierung einzelne Maßnahmen in zeitlicher und örtlicher Abhängigkeit abgestimmt, um auch hier Belastung durch Baustellen möglichst gering zu halten. Das angesprochene Verkehrsaudit wird bereits vermehrt im Rahmen von Förderanträgen durch den Fördergeber verlangt und entsprechend durchgeführt. Seit 2009 verfügt die Stadt Frankfurt am Main mit der verkehrlichen Baustellenkoordinierung im Straßenverkehrsamt über eine Stelle, die sich grundsätzlich auch um die Nutzung von Synergieeffekten bei Baumaßnahmen, die den öffentlichen Straßenraum betreffen, bemüht. Mit der Plattform KommunalRegie steht dabei eine informationstechnische Umgebung zur Verfügung, in die ämterübergreifend Informationen eingetragen werden können. Neben Informationen zu beabsichtigten Maßnahmen diverser Vorhabenträger:innen sind zusätzliche Layer z.B. für das Lückenschlussprogramm Radverkehr, Maßnahmen zur Förderung der Nahmobilität oder auch aus dem Bereich Stadtgrün verfügbar.

Beratungsverlauf 1 Sitzung

Sitzung 43
OBR 9
TO II, TOP 11
Zurückgestellt / Beraten
a) Die Vorlage B 413 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt. b) Die Stadtverordnetenversammlung wird gebeten, die Vorlage ebenfalls zurückzustellen.
Zustimmung:
Alle