Verträge mit Betreiberfirmen von Unterkünften
Bericht
Um aussagekräftige und abschließende Daten liefern zu können, beziehen wir uns bei der Beantwortung der Fragen auf das Haushaltsjahr 2022. Aufgrund des eklatanten Wohnraummangels in Frankfurt am Main waren zum Stichtag 31.12.2022 9.116 wohnungslose und geflüchtete Menschen in zahlreichen Unterkünften untergebracht. Die Stadt Frankfurt am Main schließt keine Verträge mit kommerziellen Betreiberfirmen ab, sondern mit gemeinnützigen Trägern. Zum Stand 31.12.2022 gab es für den Betrieb von Unterkünften für geflüchtete und wohnungslose Menschen insgesamt 52 Verträge der Stadt Frankfurt am Main. Die Verträge sind für unterschiedliche Unterbringungsformen mit 11 Trägern abgeschlossen worden. Die Verträge werden in der Regel für einen Zeitraum von 1 bis 20 Jahren abgeschlossen. Das ist davon abhängig, was die aktuelle Unterbringungssituation erfordert. Das Vertragsvolumen kann aufgrund unterschiedlicher Vertragslaufzeiten und dynamischer Kostenentwicklungen, wie zum Beispiel im Bereich Energie und Inflation, nicht benannt werden. Durch die seit 2022 verstärkten Debatten und damit einhergehenden Entscheidungen der Kostenerstattungen auf Bundesebene sind zum jetzigen Zeitpunkt keine verlässlichen Angaben möglich. Eine Vergleichbarkeit der Höhe der Kosten ist mit den vorliegenden Zahlen für den angefragten Zeitraum nicht darstellbar. Somit lässt sich keine Aussage über die Entwicklung treffen. Die Verträge beziehen sich auf sehr unterschiedliche Grundvoraussetzungen, daher ist die Angabe der durchschnittlichen Kosten pro Vertrag nicht repräsentativ. Da die Unterbringung in unterschiedlichen Unterbringungsformen sichergestellt wird, ist die Angabe der Gesamtquadratmeterzahl nicht aussagekräftig. Das ist abhängig von der Unterbringungsart. Die Spannbreite bewegt sich zwischen einstellig bis zu rund 550 Plätzen. Die Angabe eines Durchschnitts ist aus diesem Grund nicht aussagekräftig. Es gibt keine Probleme bei der Suche nach Trägern.