Wird der Bunker Friedberger Anlage zur Gedenkstätte umgebaut?
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Anfrage vom 21.01.2009, A 797
Betreff: Wird der Bunker Friedberger Anlage zur Gedenkstätte umgebaut? Im Bericht B 167 vom 7.4. 2008 begrüßte der Magistrat die zukünftige Nutzung des Bunkers Friedberger Anlage durch die Initiative 9. November. Er teilte mit, nach der Aufhebung der Zivilschutzbindung für diesen Bunker bestehe die Möglichkeit, die Arbeit der Initiative 9. November, die bereits seit Jahren über einen Nutzungsvertrag verfügt, an diesem Ort zu verstetigen. Der Magistrat informierte auch darüber, bei der zuständigen Bundesbehörde das Erwerbsinteresse an der Bunkeranlage geltend gemacht zu haben. Inzwischen wurden von der Initiative 9. November Pläne für einen Umbau des Bunkers vorgelegt und der Öffentlichkeit vorgestellt. So soll z.B. ein gläserner Lichtkeil in den Beton geschlagen werden. Wir fragen deshalb den Magistrat:
- Wie ist der aktuelle Stand der Verhandlungen über den Kauf des Bunkers?
- Plant der Magistrat den Umbau des Bunkers in der von der Initiative vorgeschlagenen Weise?
- Welche Kosten entstehen für einen solchen Umbau?
- Soll im Bunker Friedberger Anlage eine Gedenkstätte entstehen?
- Welche laufenden Kosten entstehen für die ständige Unterhaltung einer Gedenkstätte?
- Wer soll Betreiber einer Gedenkstätte werden?
- Gibt es Planungen zur jetzigen Ausstellung im Bunker über das "Jüdische Leben im Ostend"? Bericht des Magistrats vom 20.03.2009, B 187 Bericht des Magistrats vom 24.08.2009, B 701 Bericht des Magistrats vom 22.01.2010, B 47 Bericht des Magistrats vom 29.11.2010, B 709 Bericht des Magistrats vom 23.05.2011, B 247 Bericht des Magistrats vom 04.11.2011, B 448 Bericht des Magistrats vom 27.04.2012, B 191 Bericht des Magistrats vom 07.12.2012, B 512 Versandpaket: 28.01.2009 Aktenzeichen: 60 3