Macht es Corona nötig?
Fragen an den Magistrat
1. ob und mit welchen Mittel in den Seitenstraßen im Umfeld der Alten Oper, insbesondere in Kettenhofweg und Bockenheimer Landstraße, ab 22:00 Uhr die Nutzung durch feiernde Menschen eingeschränkt werden kann, um die Anwohnerinnen und Anwohner vor Lärm und in Ihrer Nachtruhe effektiv zu schützen; 2. wie die Stadt Frankfurt in der Corona-Zeit Alternativen zum Feiern entwickelt bzw. fördert, um Feiernden andere örtliche Möglichkeiten außerhalb von Anwohnerstraßen zu eröffnen, wo diese meist jüngeren Menschen auch in der Zeit der Pandemie angemessen jung sein dürfen.
Kontext
Gerade in dieser Sommerzeit treffen sich viele zum Feiern auf öffentlichen Plätzen. Dies geschieht an der Alten Oper, aber auch im Umfeld der Alten Oper in Anwohnerstraßen, sodass die Anwohnerinnen und Anwohner nicht nur am Wochenende von feiernden Menschen in Ihrer Nachtruhe gestört werden. Z. B. im Kettenhofweg/Bockenheimer Landstraße, mithin im Umfeld zum Platz an der Alten Oper, versammeln sich regelmäßig viele Menschen nach 22:00 Uhr, um lautstark ihr Bier zur Diskussion zu teilen. Viele Anwohner sind durch den Lärm gestört und wünschen sich ein festes Einschreiten der Polizei. Insgesamt fehlen derzeit die gesperrten Diskotheken und Clubs zum Chillen. Daher wäre es gut, wenn die Stadt hierzu bald konkrete Ideen vorstellen könnte.
Begründung
Sowohl den Anwohnerinnen und Anwohnern als auch den Feiernden sollte jeweils geholfen bzw. ein Angebot gemacht werden.